Täglich Yoga

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Hello Hello,

Ihr seit sicher gespannt, wie es mir ging mit Neue Gewohnheiten ins Leben integrieren!!!

Tadaaaaaa, Paukenschlag und Trommelwirbel, ich habs geschafft, durchgezogen, voll gerockt, und das sogar länger als 30 Tage.

5 Tibeter, gesunde frische DIY Smoothies und abends eine Runde Yoga, täglich.

Und ich bin soooooo stolz auf mich, wie lange wollte ich das schon mit dem Yoga auf daily Basis und jetzt mach ichs einfach – ja, einfach! Zur Hilfe nahm ich mir Youtube Videos (30 days of Yoga). Die waren nur 12 – 35 Minuten lange, aber ich denke, dass es mir besser tut 7 Tage jeweils 20 Minuten zu yogisieren, als bloß 1 mal die Woche 1 h. Und ich weiß gar nicht, wie es dieser Schweinehund so lange geschafft hat, mich davon abzuhalten!

Was mir dabei wirklich hilft ist, dass ich die Matte und den Yogapolster schon im Wohnzimmer liegen habe. Auf Youtube gibt es wirklich 1000ende von kostenfreie Videos, also Ausreden gibt’s keine, wenn du auch sowas machen willst. (Bei „30 days of Yoga with Adriene“ brauchst du nicht einmal lange überlegen nach welchem Video du trainierst).

Worüber ich jetzt doch erstaunt war, mit dem ich gar nicht gerechnet habe, ist, dass sich  was beim Körper getan hat. Ich bin deutlich flexibler. Beim „Forward fall“ kann ich meine Knie umarmen und ich kann für mich anstrengende Posen länger halten – juchuuu. Fortschritte die ich in den letzten Yoga Jahren vermisst habe! 

Ganz so genau nehm ich aktuell nicht mehr. An Tagen an denen ich schon einige Stunden draußen sportlich unterwegs bin, reicht abends auch ein kurzes Durchdehnen. Und morgens kommts vor dass ich zwei der fünf Tibeter auslasse, ich hoffe sie nehmens mir nicht übel. 🙂

Aber wenn ich zuhause bin aber,  bleibt es ein Fixpunkt, gerade für die kältere Jahreszeit ist mir das wirklich wichtig täglich mich zu bewegen fürs Gemüt und für den Körper – YES!

 

Ihr dürft gespannt sein:

Eine weitere Übung, die ich auch schon seit einem Monat täglich mache heißt „Hirschübung für die Frau“ und kommt wie die 5 Tibeter aus dem Taoismus. Dieser sehr speziellen „Selbstmassagetechnik“ möchte ich aber einen eigenen Beitrag widmen!

Weibliche Wut

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Wir Frauen in unsren rosa Wallegewändern, auf Einhörnern reitend, zarte Glöckchenstimme, schwebend, wenn wir pupsen (was wir nie tun) duftets nach Blumen, zartreizend, immer lieb und brav, am Besten zurückhaltend

und

 niemals sind wir wütend!!! und schon gar nicht aggressiv…

Nein, das ist ein Privileg der Männer,

diesen gewaltigen Unterschied kann man ganz gut bei Menschen die im Rampenlicht stehen, beobachten, Sportler, Politiker, naja bei den Musikern gibt’s einige Frauen die a Ausnahme sind. Gibt’s Gitarren- zerschlagende Frauen? Bestimmt!

Aber sind wir denn nie wütend?

Quatsch, natürlich sind wir das manchmal, aber wir haben gelernt brav den Mund zu halten, „Sprich nur wenn du gefragt wirst!“, „Sei nicht so laut!“, „Wenn Erwachsene sprechen bist du still!“. „Benimm dich“.

Hast du das zu deinem Kind auch schon mal gesagt? Versuch doch mal es in seiner Wut auch zu lieben. Sag: „Ich merk, du bist wütend, weil… „! Wut ist doch auch nur ein Gefühl, wenn Kids wütend sein dürfen, dann ists oft auch gleich wieder gut.

 

Schauen wir uns mal die Enten an:

nach einem Streit schütteln sie die Flügel ab…

Sollten wir es ihnen nachtun? Auf den Polster einschlagen, schreien, schütteln, laufen gehen? Herr Robert Betz meint: „Nein, nicht nur, damit ist die Wut nur umgelenkt und nicht weg!“, mir hilft es trotzdem. Aber erst mal spüren was da ist, warum es da ist, das Gefühl sein lassen, wenn es um einen andren Menschen geht ansprechen, dann aus dem Zimmer gehen, tief atmen. Atmen ist wirklich wichtig, nicht runterschlucken.

Was passiert wenn wir das nicht tun

Wenn wir jahrelang, jahrzehntelang Wut und Aggression hinunterschlucken, kann es auch zu körperlichen Symptomen kommen, der Magen produziert Säure und der Körper übersäuert, durch das Kopf zerbrechen kommt dann noch Migräne. Frauen können sich oft nicht mehr richtig artikulieren, der Hals verschließt sich und die Schilddrüse macht Probleme.

Unterdrückte Wut kann natürlich auch zur Eskalation führen, irgendwann ist das Fass übergelaufen und man dreht wegen einer vermeintlichen Kleinigkeit durch.

 

Zusammenfassend

Wut nicht als negatives Gefühl sehen

Wut erkennen, da sein lassen, spüren

sich fragen: Was mach mich so wütend? vielleicht aufschreiben…

aus der Situation kurz rausgehen – innehalten

ATMEN

falls eine andere Person involviert: ruhig ansprechen: „Dies oder jenes hat mich wütend gemacht, weil…“

dann aber trotzdem: auf Polster einschlagen, Laufen gehen, tanzen, alles abschütteln, schreien, was auch immer gut tut (somit setzt sich nichts in deinem System fest).

 

Nachhaltige Monatshygiene – die Menstruationstasse

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Jetzt hab ich doch wirklich wieder jemanden kennengelernt, der noch nie von der „Menstruationstasse“ gehört hat. Monatshygiene? Binden, klar, kenn ich, OBs kennt auch noch jeder, aber dass es da noch einiges mehr gibt…

Ein neuer „Trend“ ist die Freie Menstruation –  Free bleeding, ganz ohne Hilfsmittel ;).

So wild bin ich dann doch nicht, so möchte ich heut nochmal von der Menstruationstasse schwärmen, ja schwärmen, weil es echt mein Leben während der „Erdbeertage“ verändert hat. Zum Positiven, absolut…

Was ist das nun? Für die paar (hoffentlich wenigen), die das wirklich noch nicht kennen:

Die Menstruationstasse ist ein Becher aus medizinisch zertifiziertem Silikon, der zusammengeklappt in die Scheide eingeführt wird, sich dort entfaltet und das Menstruationsblut auffängt.

Seit 3 Jahren hab ich meine jetzt und es war Liebe auf den ersten „Blick“. Das erste Einführen hab ich mir komplizierter vorgestellt, ging bei mir ohne Probleme, 2 x Falten einführen und falls innen noch nicht entfaltet, ein bisschen drehen – fertig.

Mädls mit denen ich gesprochen habe, stellen sich das „ausleeren“ „grausig“ vor. Also ich finde das ganz natürlich. Du drückst die Tasse in dir leicht zusammen, um den Unterdruck aufzuheben, ziehst sie heraus, leerst sie in der Toilette aus, hältst sie unter fließend Wasser und wieder rein. (Falls kein Waschbecken, kleine Wasserflasche mitnehmen, notfalls nur ausleeren, mit Klopapier abtupfen und wieder rein).

 

Nun zu meinen Top – Vorteilen:

Fassungsvermögen

Ich brauch nicht so oft aufs Klo wenn ich unterwegs bin. An starken Tagen musst ich früher sogar manchmal nachts auf, das fällt komplett weg. Und das macht das Leben, speziell auch outdoor, um vieles vieles einfacher.

Umwelt

Weisst du wie viel Müll eine Frau mit Binden und Obs macht? In einem Leben verbraucht sie 10.000 – 17.000 Stück. Und die Plastikanteile davon verrotten ewig nicht!!! Eine Menstruationstasse kannst du mind. 5 Jahre (manche meinen 10 Jahre) verwenden. Ok- das allein sollte schon überzeugen.

Unsichtbar/ Schwimmen

Ich erinnere mich an früher, See während der Regel? Ja aber mit Vorbehalt… Immer kontrollieren ob das Bändchen sichtbar ist, oft aufs Klo weil sich das OB mit Wasser vollsaugt und so schnell ausläuft… Furchtbar. Nun ist diese Angst gegessen, wunderbar schwimmen zu können, während der Regel, das tut dem Bauch gut!

Geld

Mit der Umstellung sparst du dir eine Menge Geld. Eine Tasse kostet 20 -30 Euro. OBs für 5 Jahre hochgerechnet ca. 180 Euro, bei 10 Jahren wären wir bei 360 Euro.

Scheidentrockenheit

Wusstest du, dass Tampons die Scheidentrockenheit fördern? Klar, weil sie saugen sich ja mit allen Körpersäften voll. Wenn du also zu Pilzinfektionen und Allergien neigst ist ein Wechsel doppelt so wertvoll.

Geruch

Ich finde nun riecht das Blut nicht mehr unangenehm… War das die Kombi mit dem OB?

Die Tage vor den Tagen

Im Urlaub zum Beispiel, wenn ich weiß ich bekomm die Tage und ich bin unterwegs, möchte ich natürlich im Vorhinein „geschützt“ sein (wer will schon rote Flecken im Schritt?) Mit dem OB war das mehr als unangenehm, man hats drinnen, bekommt vielleicht erst am nächsten Tag die Regel, muss es trotzdem tauschen und nachschauen, es trocknet die Scheide aus…

Welche Marke?

Ich verwende die Ladycup „Erdbeer-edition“ 😉 und hab bei „Erdbeerwoche“ (einem jungen österreichischen Unternehmen) bestellt. Und ich bin megahappy damit. Bei heimischen Drogeriemärkten werden auch Tassen angeboten, eine davon find ich gar nicht angenehm, sie ist kleiner, härter, schmiegt sich nicht so gut an und ich spür sie leider.

Welche Größe?

S – für Frauen unter 25 Jahren oder die noch nicht vaginal entbunden haben

L -für Frauen über 25 Jahren oder die schon vaginal entbunden haben

Übrigens: Der Stiel ist beim Kauf recht lang, den kann man selber individuell kürzen

 

Verwendest du die Menstruationstasse? Nein?

Dann liegts jetzt an dir! Ich weiß, altbewährtes zu ändern ist nicht immer leicht. Aber in dem Fall lohnt es sich wirklich, du wirst sehen. Viele Frauen berichten sogar davon weniger Regelschmerzen damit zu haben. Probiers aus, tu es für dich, tu es für die Umwelt.

Neue Gewohnheiten ins Leben integrieren

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Wie lange möchte ich schon Yoga täglich praktizieren, meditieren in den Alltag integrieren, täglich kreativ sein, nicht so viel am Handy hängen, die Wohnung immer schön haben, mehr musizieren … (und und und)

Ja alles um glücklicher zu sein – meinem Körper und meiner Seele das zu geben was sie verlangen, mal Bewegung, mal Stille.

Vielleicht wollte ich zu viel auf einmal, vielleicht wollte ich es nicht genug, vielleicht war mein Schweinehund zu stark… Jedenfalls hat es nie so richtig geklappt.

Bei den 5 Tibetern morgens war ich ja schon ganz gut dabei, sicher ein/ zwei Monate, bis ich wieder mal unser Wauzi hatte und morgens mit ihr raus musste…

So und jetzt bin ich wieder dabei, ganz motiviert, Zeit und Energie hab ich momentan genug, mein Sohn hat Ferien, also kein kümmern, aufwecken, lernen, mitm Wautz  kann er rausgehn. Im Büro ists auch ruhiger, also optimale Zeit was zu ändern.

 

Was mach ich nun, was will ich tun

Seit 1 Woche bin ich nun dabei wieder, täglich morgens erst Zitronenwasser trinken, dann die 5 Tibeter, einen schnellen Gurkensmoothie mit Obst (was halt da ist), entgiften schadet nicht, dacht ich. Und nachmittags/ abends dann noch eine Yoga-Einheit. Hab da was tolles auf Youtube gefunden – 30 days of Yoga. Das hilft mir dabei zu bleiben. Die Einheiten dauern so 20 – 35 Minuten, also Zeit die man sich immer nehmen kann, und nebenbei frisch ich mein Englisch auf ;).

Ich würd auch gern meditieren, aber ich weiß, wenn ich mir das auch noch vornehme ist es zu viel und glücklicherweise ist in den Yogaeinheiten auch immer bissi Minimeditation dabei und man kann ja danach noch sitzen bleiben und meditieren, ohne Muss, denn:

Der Rest kommt von selbst

Schon nach einer Woche merk ich, dass sich was tut, es tut mir gut und witzigerweise bin ich auch motivierter die Wohnung schön zu halten und mein Kopf wird kreativer, mein Geist ruhiger, der Schlaf besser automatisch. Also kann es sein, dass sich alles ändert, durch diese eigentlich kleine Änderung von nicht einmal 1 h bewusste Bewegung täglich und ein bisschen Gurkenwasser??? 😉

 

21 Tage Prinzip

Es gibt doch diese 21 Tage -Prinzip (manche sagen es sind 30 Tage), die besagen wenn man über diesen Zeitraum täglich dran bleibt (also wirklich täglich), dann hat man die Gewohnheit geändert, man hat die Bewegung in den Alltag integriert, und sie wird fehlen, wenn man sie nicht macht.

Diese Regel kommt ursprünglich von einem Chirurgen, der feststellte, dass zb. nach einer Gesichtsoperation der Patient sich nach 21 Tagen an das neue Gesicht gewöhnt hat. Leider konnte diese Regel bei anderen Versuchen nicht nachgewiesen werden, durchschnittlich brauchten man 66 Tage um eine neue Gewohnheit zu etablieren.

Noch ein Tip

ist jemanden darüber informieren, oder eine andere Person fragen ob sie mitmacht. Eine Freundin hat mir schon zugesagt, und ihr wisst es auch nun. Fragt mich doch bitte nach der Zeit ob ich durchgehalten habe. (Wenn nicht, wird’s peinlich, und so bin ich motivierter ;))

Belohnung

Vielleicht magst du dich ja nach jeder erfolgreichen Woche belohnen, mit einem gutem Essen, einem Kinobesuch, einer neuen Sporthose? Ich hatte nie so wirklich Motivation mir Sportklamotten zu kaufen, aber ich merke mit einer tollen Yogapants machts auch zuhause gleich mehr Spass.

Wiederholungen

Gerade hab ich nachgelesen, dass es hilft kleine Einheiten über den Tag verteilt durchzuführen. Weil sich so das Gehirn noch schneller dran gewöhnt. Vielleicht klappts deswegen diesmal besser, weil ich morgens und abends was mache?!

Und du?

Gibt es was was du gern in den Alltag integrieren willst? Was denn? Sport? Eine neue Sprache? Gesunde Ernährung? Täglich lesen? Tanzen lernen? Wenn du magst, gib mir Bescheid, wir können uns gegenseitig motivieren und nachfragen ;).

Vielleicht hast du es schon geschafft, dein Ziel erreicht – magst du uns Tips geben?

Hochsensibel… So what?

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Ein Thema das gerade heiß diskutiert wird, auch in meinem Bekanntenkreis. Ein Wort das viele als Bedrohung sehen, macht es dir Angst?

Ein Begriff der auch gerne als Ausrede benutzt wird. Als Ausrede um sich zu verkriechen, um sich zu verstecken, klein zu machen und nicht zu zeigen. Ich weiß wovon ich spreche.

Es ist nicht leicht und es tut mir leid, wenn das hier ein bisschen hart wird und nicht nur streichelnd, voller Verständnis und Rücksichtnahme… Diese Beiträge gibt es sicherlich schon zuhauf – mir steht grad nicht der Sinn danach.

Ich bin hochsensibel. Lange kannte ich den Begriff nicht, bis vor einigen Jahren meine Schwester am See ein Buch darüber dabei hatte und uns auf einmal vieles klar wurde, wie Schuppen von den Augen gefallen. WTF – die schreiben ja über mich!!! Gibt’s da noch mehr davon???

HAUT

Sensibilität fängt schon bei der Haut an: Beengende Kleidung halt ich kaum aus, BHs mit Bügel, ein Schreck, sowie Polyester. Außerdem bin ich sehr schmerzempfindlich. Lange Zeit zierte mich ein Trockenheitsekzem. Die Haut zeigt dir damit etwas – ist doch wunderbar… Bevor dir noch klar ist, dass ständiges BH tragen sowieso nicht gut für deinen Körper ist – die Lymphe wird gestaut, oft atmet man nicht mehr so tief.

Der anderer großer Vorteil hier, bei mir auf jeden Fall, ich spür so viel, zarte Berührungen und ich bekomm Gänsehaut am Körper, i am loving it. Probleme zum Orgasmus zu kommen, kenn ich nicht…

HÖRSINN 

Auch der Hörsinn ist „betroffen“. Das ist teilweise schon anstrengender, und nicht so beeinflussbar. In großen Runden kann ich schwer fokussieren, ich höre alles und jeden. Kann dem eigentlichen Gespräch nicht mehr folgen. Ausserdem bin ich furchtbar schreckhaft. Ein zerblatzter Luftballon – oh no. Eine Sektflasche selber öffnen – „äääähm, machs du lieber!“ oder Silvester in der Stadt? Muss nicht! Aaaaaber ich höre auch so viel schönes… das Rauschen der Blätter im Sommerwind, den Kuckuck in der Ferne, Musik rührt mich zu Tränen, die Rufe eines Geliebten, obwohl er kilometerweit weg ist… (ok das ist wohl ein anderer Sinn ;))

STIMMUNGEN SPÜREN

Was auch anstrengend sein kann, dass ich die Stimmung der Mitmenschen um mich herum stark spüre. Gehts wem schlecht, seh und spür ich das nicht nur, nein, leider gehts mir dann auch oft schlecht. Hier hilft abgrenzen, einfach bewusst werden und zu dir sagen, ich bin und bleibe bei mir. (oder in Gedanken einen goldenen Schutzmantel anziehen). Große Menschenmengen überfordern hier natürlich 10 fach, die diversen Stimmungen, Gerüche, Lautstärke. Nach solchen „Events“ zieh ich mich gern zurück. Auch weiss ich dass ich besser nicht mehrere Treffen hintereinander ausmache.

Nachrichten, Horrorfilme, ja auch politische Diskussionen konnt ich noch nie sehen – da bin ich viel zu mitfühlend… Ungerechtigkeit halt ich gar nicht aus.

Auch ein Graus… Smalltalk und Gruppengespräche, lieber ganz auf wen eingehen und tiefgründige Gespräche.

Als Kind schon verkroch ich mich viel lieber im Zimmer mit einem Buch oder in Traum/ Fantasie-Welten, das war viel einfacher als mich mit dieser lauten, aufregenden Außenwelt auseinanderzusetzen. Lange konnte ich keinem Menschen in die Augen blicken, vielleicht aus Angst deren Seele zu sehen? Ich wurde teils als hochnäßig beschimpft, weil ich das nicht konnte. Supermärkte waren ein Gräuel, hier musste ich auf Menschen treffen und auch noch mit denen sprechen. Verabredungen wo ich nicht genau wusste was auf mich zukommt, sagte ich immer besser gleich ab.

Beziehung und Familie

Ich brauche immer wieder Zeit für mich um zu mir zu kommen/ bei mir zu bleiben. Als alleinerziehende Mutter war das nicht immer einfach. Zusätzlich ein Partner, der mich regelmäßig sehen will war oft schon eine Herausforderung. Unbedingt den Partner/ Familienmitglieder aufklären, viel sprechen, aber auch mal Kompromisse eingehen, dem Freund zuliebe was zu tun, was man vielleicht gern ausgelassen hätte. Die Chance zu Wachstum und Neues zu Erleben.

Schlaf

Ich brauche dringend meinen Schlaf und auch mehr als andere Menschen, gerade weil ich tagsüber so viel wahrnehme.

Mittlerweile ist es aber so dass ich dem Thema gar nicht mehr so Acht gebe. Erst vor kurzem Begann ich wieder darüber zu philosophieren, weil mich ein Freund auf das Thema ansprach. Und ich begann zu überlegen warum mir die Hochsensibilität nicht mehr das Leben schwer macht.

Meine Erkenntnis: Ich bin wohl selbstbewusster geworden, ich steh zu meiner Meinung und hab so Mut zur Blamage. Ich steh dazu wie ich bin, versuch nichts zu verstecken. Das macht das Leben so viel einfacher, ich sags dir!

Ich sags beim Trommelkurs, dass ich früh ins Bett will und müde bin, auch wenn ich weiss dass ich dadurch manchmal gehänselt werde (lang aufbleiben ist doch noch cooler). Ich verlasse verfrüht die Party, ohne Angst als Langeweiler da zu stehen. Ich sags meinem Gesprächspartner, wenn zu viel Informationsfluss auf mich zukommt und ich zu ersticken drohe (meistens).

Selbstverantwortung ist hier die Devise, anstatt sich zu verstecken. Erkennen was einem zu viel ist/ wo die Schwierigkeiten liegen und Lösungen suchen. Und natürlich Selbstbewusstsein: Ja verdammt du bist gut so wie du bist – aber genau deswegen jetzt mal raus aus dem Schneckenhaus! Und bitte hör auf die Hochsensibilität als Krankheit und Ärgernis zu sehen. Klar wärs manchmal anders leichter, aber mit Sicherheit nicht besser. – Alles hat seinen Grund, alles ist gut so wie du bist.

Vor einigen Tagen sagte wer zu mir: „Ihr Esos, ihr schaut viel zu viel auf euch, vielleicht solltet ihr den Fokus auch mal auf die Anderen richten“. Und ja, ich denk da hat er Recht, wir sind viel zu sehr darauf bedacht zu schauen, warum es uns nicht gut geht, was wir nicht alles tun sollten damit es uns gut geht. Vielleicht sollten wir einfach mal nach außen schauen. Und Andere WIRKLICH sehen. Das tut den anderen gut, und uns auch. Wir sehen dass wir nicht der Mittelpunkt der Erde sind und das die Anderen auch ihre Problemchen (oder eher große Fels-brocken) zu tragen haben.

Und was wir definitiv auch sollten ist MUTIG sein, raus gehen, Neues wagen, Beziehungen eingehen, das tun was unser Herz will, ohne der ständigen Angst es könnte zu viel werden. Zeig dich der Welt!!!

Und du? Bist du hochsensibel? Was siehst du als Vorteil daran, was stört dich dabei am meisten?

Nachhaltige Hautverjüngung

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Wer mich in den letzten Monaten mit rot-blauen Flecken am Hals gesehen hat, dem sei gesagt, nein, leider, es waren keine Knutschflecke, ich habe bloß neue Methoden zur Gesichtsverjüngung ausprobiert.

Ich fühl mich um einiges jünger als meine Haut mich manchmal zeigt. Die Augenlider hängen lustlos herunter, Lachfalten um den Mund hab i schu ewig und mittlerweile schleichen sich sogar Minilippenfältchen an. Auch von Altersflecken, ok, nennen wir sie anders: Schönheitsmale 🙂 bin ich nicht verschont geblieben.

Also hab ich schon vor langer langer Zeit begonnen zu recherchieren, googlen, lesen, probieren, was, wie beeinflusst die Haut, was kann man tun usw…. Leider findet man schwer schön zusammengefasste Seiten, daher werde ich mich daran versuchen.

Wichtig ist für mich auch hier nochmal zu erwähnen: Diese Versprechungen von der Schönheitsindustrie, bitte glaubt dem nicht! Cremes können nie tief genug wirken, wenn unten drunter alles schlaff ist, kann die Oberfläche nicht strahlen.

 

Hautpflege die es sich trotzdem zum kaufen lohnt:

Auf die Haut kommt bei mir nur möglichst natürliches. Ich liebe Gesichtsöle wie z.b.: Das Königsöl vom Ayurvedahandel, natives Kokosöl oder auch Mandelöl (das riecht so gut).

Wirkstoffe in Seren die wirklich helfen sollen sind Hyaluronsäure (Achtung: bei langkettigen ist das Ergebnis zwar sofort sichtbar, dringt aber nicht tief ein, kurzkettige dringen tiefer ein und wirken so langanhaltend – Ich empfehle Kombi-Seren), Q10, Retinol (Vit A), Vit. E. und Vitamin C.

 

Allgemeine Tips um die Haut strahlen zu lassen und um Falten zu reduzieren:

viel Wasser und ungesüßten Tee trinken (2 – 3 l)

Omega 3 Fettsäuren (zb. in Fisch oder 1 Tl Leinsamenöl )

Antioxidantien aus GrünTee, Nüssen, Obst und Gemüse

wenig bis kein Zucker und Fleisch! Wenig Weissmehlprodukte

auf die Darmgesundheit achten, dabei helfen fermentierte Lebensmittel, Intervallfasten, Darmsäurebakterien als NEM (können Hautfeuchtigkeit nachweislich um 20 % verbessern) bzw. Synbiotika

Auf einem Seidenpolster schlafen (Seitenschläfer drücken sich gerne nachts Falten in die Haut, ausserdem besser für die Haare) oder noch besser auf Rückenlage umgewöhnen

Haut täglich gut reinigen und alle paar Tage peelen

Blaulicht lässt die Haut altern, Handy öfters weg und Bildschirmlicht dimmen

 Eiweiß aus der Schale und trag es auf die gereinigte Haut auf, trocknen lassen und dann mit kaltem Wasser abwaschen, oder Haut mit Weintraubenschaleninnenseiten einreiben

auf die eigene Mimik achten und gegebenfalls korrigieren (besonders der Zornesfalte kann man so gut und leicht den Kampf ansagen)

Taping Falten über Nacht mit speziellen Klebebändern oder einfach Hansaplast „wegkleben“, morgens sollen die Falten wie weggebügelt sein (noch nicht getestet)

Gesichtsmassagen mit Ölen (herrlich :))

Gesichtsyoga (durch Muskelaufbau im Gesicht, kann zb. das Absacken und dadurch Falten verhindert werden) – wahrscheinlich das wichtigste Tool.

Dermaroller (durch die vielen feinen Nadeln mit denen man übers Gesicht fährt wird die Kollagenproduktion angeregt und Inhaltsstoffe aus Seren können tiefer in die Hautschichten eingebracht werden) (günstig erwerbbar, unter 20 Euro) aber auch schmerzhaft 😦 Ich hab mir ein 3er Set von Skin Radiance gekauft mit Nadellänge von 0,5 – 1,5 mm und bin recht zufrieden.

Schröpfmassage zur Entschlackung und damit das Chi wieder besser fliesst (nicht nur fürs Gesicht super, hilft auch gegen Cellulite), Mein Favourite!!! Hier gibt es Gläsersets in versch. Größen, leider sehr zerbrechlich, oder Silikoncups beides auch sehr günstig.

Dien Cham ist eine weitere Methode aus der chinesischen Medizin. Hier wird mit einem Suppenlöffel oder speziellen Schabern wird übers Gesicht geschabt und somit der Blutfluss angeregt und Energieblockaden aufgelöst. (mit dieser Methode entstehen auch die sogenannten Knutschflecke, je mehr Giftstoffe im Körper waren desto dunkler die gereizten Stellen, im Gesicht schabt man daher nicht zu fest)

Wichtig bei der Gesichtsmassage, Dien Cham und dem Schröpfen ist das man vor der Gesichtsmassage, den Nacken und den Hals öffnet, indem man auch die Bereiche nach unten massiert. Ansonsten können im Gesicht gelöste Säfte/ Schlacken whatever, nicht abtransportiert werden.

Natürlich kann ich hier mit einer Zusammenfassung nicht näher auf die einzelnen Möglichkeiten eingehen. Solltet ihr den Dermaroller, das Schröpfen, Dien Cham oder Face-yoga ausprobieren wollen, bitte vorher einlesen, man kann auch einiges falsch machen.

Trotzdem: Am Bild oben seht ihr diese, den Lymphfluss unterstützende Massierrichtungen, die auch fürs Schaben und die Schröpfmassage gut passt.

Wahrscheinlich der beste Tipp, den ich vor allem mir selbst zu Herzen nehmen sollte: Sich mit dem Altern anfreunden, wir alle altern, das gehört zum Leben. Mit dem Altern reift die Seele, wunderschön. Leider wird in unserer Gesellschaft oft gezeigt, dass nur jung und schön erfolgreich ist und geliebt wird. Männer sollten möglichst erfolgreich sein und Frauen schön… das sieht man überall… und das gehört hinterfragt. Ist das so? In anderen Kulturen werden die Älteren sehr geschätzt und verehrt, fast auf einen Thron gestellt. Was machen wir mit den Alten? Wir stecken sie weg in Heime, wollen damit nichts zu tun haben, genauso mit dem Tod.

Rüdiger Dahlke hat ganz interessante Ansichten zum Thema Alterskrankheiten. Wenn wir unser Leben lang viel tun und uns ablenken und nie nach innen schauen, werden wir irgendwann dazu gezwungen, der Körper macht nicht mehr mit, die Augen. Nur damit wir endlich nach innen sehen?!

Ich denke wenn wir früh auf all diese Dinge achten, das Herz offen halten, interessiert bleiben, mit offenen Augen in die Welt blicken, schöne soziale Kontakte haben, uns gut ernähren, genug trinken und unseren Körper fit halten und pflegen und aber auch die Seele nicht vergessen dann machen wir schon viel richtig.

Das allerwichtigste ist wohl wie man sich fühlt, was man ausstrahlt, heruntergezogene Mundwinkel wirken genausowenig schön für mich wie ein versteinertes Gesicht.

Schönheit ist Lebendigkeit

Was sind deine Schönheitstipps? Lass es mich wissen, ich bin neugierig 🙂

Auf diesen Seiten findet man wertvolle Tipps und Übungsvideos (auch kostenlos und ohne Registrierung)  für die Gesichtsschönheit  https://chi-statt-botox.com/  , https://faceyogamethod.com/  und http://bloomyy.com/ 

Schamanensitzung (Rückführung und Seelenrückholung)

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Foto: #_pixelschieber_

Johannes, der Herzensschamane meinte unlängst zu mir: Deine Zeilen berühren mich immer sehr. Du hast du Gabe so schöne Sätze zu formulieren, da schwingt immer so viel mit und aktiviert die anderen Menschen. Du solltest „schreiben“, aber das weißt du eh selber. Also werde ich es auch tun, hier und jetzt.

Der erneute Besuch beim Herzensschamanen vor ca. 2 Wochen hatte einen bestimmten Grund, ein Herzensmensch und meine Gefühle zu diesem, Ängste, Wut, Trauer, Liebe, intensive Gefühle, die mich beuteln und schütteln, hochheben in den Himmel und wieder hinabwerfen. Es hat sich alles bis zum Besuch beim Schamanen beruhigt, aber es ist was, was mich nicht loslässt. Und nein, wenn ihr mich kennt, fragt mich nicht, einige wenige Menschen, die nicht urteilen und denen ich vertraue, wissen es und den andren möchte ich es nicht erzählen, danke, bitte. Einfach weil sie es nicht verstehen, so wie mein Verstand es auch nicht versteht und natürlich auch aus Respekt zu dieser Person.

Diesmal war alles überwältigender, viel intensiver. Das hätt ich nie vermutet. Vielleicht daher, weil ich den Schamanen mittlerweile ein wenig kenne, vertraue. Vielleicht auch weil ich selber hin und wieder schamanische Techniken anwende, wie Chakrenreinigung. Oder spür ich auch mehr, weil Tobi und ich uns die letzten 2 Wochen wieder fleischlos ernährt haben?

Erst sprachen wir, was führt mich zu ihm, er fragt nach wo er es für notwendig erachtet, erklärt mir Dinge oder lasst mich reden. Dann befragen wir noch die Karten. Und ein Ziel sollte formuliert werden. In meinem Fall dass in Bezug auf diesen Menschen das Richtige geschieht (was auch immer das sein mag) und Blockierendes gelöst wird und ich somit wieder loslassen kann und ins Vertrauen komme.

Körperliche Wahrnehmung

Das wirklich spannende passiert dann aber wieder auf der Matte, meine Beine beginnen zu kribbeln, die Arme und dieses unbeschreibbare Gefühl in der Brustgegend ist auch wieder da. Nur diesmal viel stärker und auch im Bauchraum bis zum Becken. Ein Ziehen? Ein Vibrieren? Ein Kribbeln, nein die Füsse kribbeln, aber das ist was anderes. Ganz stark, aber kein Schmerz, aber eindeutig sehr stark körperlich, bzw. aber auch ausserhalb des Körpers zu spüren (kann ich meinen Körper ausserhalb des Körpers spüren?)…. Sind es die Chakren die ich spüre, der Energiekörper? Reinigt er sie zu diesem Zeitpunkt? Auf Nachfrage meint er, ja, aber nicht er tut dies sondern die Spirits.

Dann führt mich Johannes noch viel tiefer, ich falle ganz tief, die Trommel erleichtert das fallen. Während der ganzen Sitzung dosiert er passende Klänge, Gesänge, Instrumente, ein Sprechgesang in einer alten so vertrauten wunderschönen Sprache (aramäische Vater Unser). Wir wollen in alte Leben, speziell  wegen dem Herzensmenschen, welche gemeinsamen Leben hatten wir schon, was hat das mit dem jetzigen Leben zu tun. Eine Rückführung: „Oh mein Gott“ denken meine Gedanken, die zwar vermindert aber trotzdem noch da sind, erstens „wie coool, darüber will ich schreiben“ und dann aber noch: „Was wenn ich nichts sehe, nichts spüre?“ Still nun ihr Gedanken!

Also falle ich nun weiter, tiefer bis in einen Miniraum mit Tür, durch diese Tür geh ich und nochmal nach rechts und wieder nach rechts bis ich dann da bin. Da in meinen innersten Innerstem verdrängten vorangegangen Leben. Wirklich? Ich weiss es nicht!

1.vergangenes Leben URWALD

Ok da bin ich nun im alten Leben. Aber Hilfe ich seh wirklich nichts, ich weiß nur ich bin im Urwald. Johannes meint: „Ja vielleicht ist es dunkel!“ Ja hmm es ist dunkel. Johannes: „Wer bist du, bist du eine Frau?“ Ich weiss nicht, ich seh nichts. Johannes: „Dann versuch deinen Körper abzutasten“ Okeee das funzt ja besser, jetzt seh/ spür ich mich: Uiii, ich bin ein Mann, nicht mehr ganz jung  aber nackt bis auf einen Lendenschurz und ich sehe ein Raubtier ein gepunktetes. Das ist gleich mal da. Also: Urwald, Nacht, nackt und ein Raubtier und ich bin bewegungslos. Johannes: „Was tust du nachts alleine im Urwald? Eingeborene sind normalerweise nur in Gruppen unterwegs.“ Auf einmal ist das Bild eines Kindes da, ca. 6 Jahre. Es ist meins, erst zweifle ich, da ich schon älter bin, aber es ist mein Kind. Johannes hilft mir ein wenig. Ich war mit einer Frau vom anderen Stamm zusammen, wir haben ein Kind gezeugt, dieses Kind war deswegen in Lebensgefahr,  ich spür es, ich wollte es retten, wurde aber von einem Pfeil im Bauchraum lebensgefährlich erwischt und lieg nun halb auf einen Baumstamm gelehnt. Das Raubtier kam weil es Blut roch. Meine Gefühle überollen mich, ich konnte das Kind nicht retten, ich schluchze und der Herzensschamane ermutigt mich die Gefühle zuzulassen, ich heule und schluchze laut wie schon lange nicht mehr…

Wichtig glaub ich war für mich hier das Atmen, tiefes einatmen und ausatmen aus dem Mund. Wahrscheinlich um hier in den Gefühlen nicht steckenzubleiben.

Bald aber geht er noch tiefer, scheint genug zu sein, die Gefühle mussten raus, aber ganz relevant mit dieser Seele im jetzigem Leben scheint es doch nicht zu sein. Also tiefer tiefer in ein noch weiter vorhergegangenes Leben.

2. vergangenes Leben RITTERZEIT

Mauern, keine Vegetation, alles grau, eine Art Burggebäude auf einem Hügel, eine kleine „Stadt“ da oben seh ich diesmal sofort, auch mich, ein junges Mädchen und die Eier die ich aufsammle und der Weidenkorb sind vor meinen geistigen Auge. Mehr noch nicht… „Wer ist da noch in diesem Leben? Was ist der Grund das wir hier sind?“ fragt Johannes. Auf einmal ist in meinem Kopf Herrscher, Anführer, König, und mein Kopf denkt ok es muss unerfüllte Liebe sein… muss doch was mit Liebe zu tun haben. Aber die fühl ich gar nicht. Auf einmal spür/ hör ich „Vergewaltigung“, dieser König hat sich wohl an dem jungen Ding vergriffen! Ich soll/ darf den Hass spüren. Hast du diesen Menschen was geschworen? Ja verdammt: Er darf mir nie mehr zu nahe kommen. Er darf mich nicht mehr berühren!“

So dies scheint hier gereicht zu haben… Flüche und Schwüre die wir danach wieder gezielt auflösen.

Seelenrückholung

Aber meine Seele hat sich viel vorgenommen und Johannes geht dem nach, es geht weiter… 4 Seelenanteile werden bei mir rückgeholt. (Ein Mensch lasst Seelenanteile manchmal gehen, zb. wenn schreckliches geschieht, mit dem man nicht umgehen kann, diese Seelenanteile fehlen dann aber zum „Ganz sein“, dir fehlt Kraft). Der Schamane bläst mir die zurückgeholten Anteile erst in Brust, dann in den Kopf dann noch in den Rücken ein. Ein Kristall kann solche Energien auch bündeln, den soll ich noch 1- 2 Wochen in Herznähe tragen damit die Seelenanteile auch bei mir bleiben.

Seelenplan

Wir alle haben Seelenpläne, diese werden geschmiedet, bevor wir inkarnieren. Meist mit unseren leiblichen Eltern, Geschwistern und auch anderen Menschen, wie Partnern. Leider, oder zum Glück vergessen wir diese Pläne, wie durch einen Wolkenschleier, wenn wir inkarnieren. Johannes hat mich auch hierhingeführt zum Zeitpunkt dieser „Abmachung“. Wie lichtvoll und wunderschön war es meine leiblichen Eltern und meinen Zwilling in all ihrer göttlichen Liebe zu sehen. Wie befreiend zu spüren, dass sich meine Seele genau diese teils auch sehr schmerzvolle Erfahrungen mit diesen Menschen ausgesucht hat. Wie tief war die Liebe spürbar. Alles hat seinen Sinn, seh dich nie als Opfer. Es dient alles deiner „Ganz-werdung“.

Verlorener Zwilling

Das Thema ist wohl ein langwieriges und in der ersten Sitzung Einzelsitzung beim Schamanen nicht vollkommen aufgelöst worden, wie auch? Dieser schmerzvolle Verlust noch bevor man auf der Welt ist, der eigene Zwilling verstirbt und man kann nichts tun, man muss zuschaun. Dabei wollte man doch nicht alleine inkarnieren. Das ganze Leben scheint was zu fehlen, man fühlt sich allein auf der Welt und ist unbewusst immer auf der Suche nach dieser vollkommene Liebe. Vor allem trug ich ja einen Seelenteil von ihm mit, ich konnt wohl schwer loslassen. Diesmal haben wir Daniel nochmal ins Reich der Seelen verabschiedet. Nach dem Erlebnis mit den Abmachungen war dies auch leichter und trotzdem um einiges emotionaler. Der Schamane verkörperte meinen Zwilling nämlich und dieser sprach zu mir, er rief zu mir, ich durfte seine Hände halten, ihn umarmen körperlich, mich verabschieden. „Ich liebe dich“. Unfassbar emotional. Er erinnerte mich an meine Aufgaben hier. „ICH LIEBE DICH“. „WIR SEHEN UNS BALD WIEDER“.

Am Ende der Sitzung vermag ich erst gar nicht mich aufzusetzten, mir ist total schwindlig, was auch kein Wunder ist nach der ganzen feinstofflichen Arbeit, aber ich muss schon so dringend aufs Klo ;). Ich soll viel trinken, mich gut um mich kümmern, vor allem vertrauen, den Edelstein ein zwei Wochen am Herzen tragen und bekomme wieder ein Sackerl mit (eingepackt ein Halbedelstein mit der Energie des Seelenanteiles meines Zwillings), was ich möglichst bald, quasi als „Loslassritual“ einem fliessendem Gewässer übergeben darf. Ich setze mich noch zum Nachwirken lassen allein in der Abendstimmung an den Obertrummer See und bin einfach nur dankbar.

Danke Johannes für die Liebe, für die Vertrautheit, für das Vertrauen, für den Zuspruch, für die schönen Erlebnisse, für das Kennenlernen des Ursprungs, einfach für dein ganzes Sein. Wie schon erwähnt, ist das ganze für mich unbezahlbar. Danke!!

Falls ihr auch Lust bekommen habt, bitte Vorsicht bei Rückführungen, nur von erfahrenen Menschen durchführen lassen und nicht wenn man psychisch labil ist. Meinen Herzensschamanen Johannes in Mattsee https://www.herzens-schamane.at/ möchte ich nur wärmstens empfehlen, ein solches „Seelenservice“ immer mal wieder tut unglaublich gut!

ERINNERE DICH DASS DU LIEBE BIST – IMMER WARST – UND IMMER SEIN WIRST!

5 Tibeter

 

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5 Tibeter (pdf file)

Um meine Energie und Verdauung am Morgen schon mal anzukurbeln und den Körper aufzuwecken mache ich seit einigen Monaten täglich diese schon jahrhundertealte Riten der tibetanischen Mönche. Der Dalai Lama meint die 5 Tibeter sind der zweitwichtigste Beitrag Tibets zur westlichen Welt.

Kennengelernt habe ich diese Übungen schon vor Jahren bei einem Thermenaufenthalt.. Aber erst durch Motivation meines lieben letzten Freundes hab ich die Übungen in den Tagesablauf integriert.

Das tolle daran:

Ich brauche höchstens 15 Minuten

Der Körper wird wach

Die Verdauung angeregt

Die Chakras (Energiezentren im Körper) angekurbelt

Die Mitte gestärkt

Es verjüngt Körper und Geist

Der Gang wird aufrechter, die Wirbelsäule streckt sich

Energielevel und Laune steigen (war wirklich deutlich spürbar bei mir)

Bauch Herz und Kopf kommen in Einklang

Wir verschmelzen mit uns selbst

Kurz zum Ablauf: (Achtung: Mein Bericht ersetzt natürlich keine Übungsstunde, bei erfahrenen Yogis reichen vielleicht Übungsvideos).  Ich habe euch ein kleines Fuchs- Plakat gezeichnet (bitte hier anklicken: 5 Tibeter), da ich im Internet selbst nach Kurzanleitung mit Bildern suchte, und keine ansprechende fand. Du solltest die Übungen alle gleich oft durchführen, Endziel sind 21 Wiederholungen/ Übung. Du fangst am besten niedriger an, als Frau vielleicht bei 5 oder 7 (immer nur ungerade Zahlen), als Mann höher, je nachdem wie viel du schafst und dann jede Woche um 2 Wiederholungen erhöhen.

1.TIBETER  Kreisel

Dreh dich im Urzeigersinn mit hüftbreit aufgestellten Beinen und waagrechten Armen. Ich such mir einen Punkt in der Wohnung den ich fixiere so lang es geht, damit mir nicht zu schwindlig wird. Ich übe die erste Übung 21 x. Du kannst aber auch die Anzahl der restlichen Übungen übernehmen. Danach Handflächen vor den Augen aneinanderlegen und Daumen fixieren, so lässt der Schwindel rasch nach.

2. TIBETER Kerze

Leg dich flach auf den Boden/ Matte, Arme nah am Körper, Daumen untern Popsch. In den Bauch einatmen und währenddessen den Kopf heben und die Beine bis in die Senkrechte anheben. Beim Ausatmen wieder langsam senken lassen. (Wem das für den Anfang zu schwer ist, der startet mit aufgestellten Beinen). Ruhestellung: Zieh die Beine im Liegen nah an den Körper und schaukle leicht hin her.

3. TIBETER Halbmond

Knie dich beckenbreit auf die Matte, Zehen aufgestellt, Oberkörper gerade, Kopf leicht nach vorne, dann Schultern zurück, schieb dein Becken mit den Händen am Gesäß nach vorne, geh ins Hohlkreuz, Kopf in den Nacken, Mund öffnen und wieder zurück in die Ausgangsposition. Ruhestellung: Kindshaltung

4. TIBETER Brücke

Setz dich mit aufrechten Körper und gerade nach vorne gestreckten Beinen auf die Matte, Hände mit Fingern nach vorne neben der Hüfte auf den Boden. Beim Einatmen winkle die Beine an und schieb dein Gesäß nach oben in die Brücke, kurz halten, zurück in die Ausgangsposition. Ruhestellung: Im Sitzen mit aufgestellten Beinen, die nach außen fallen, Arme und Körper auch nach vorne fallen lassen.

5. TIBETER Berg

Bauchlage, Hände wie zum Liegestütz hüftbreit in Brusthöhe neben dem Körper. Arme strecken, ins Hohlkreuz gehen, Kopf in den Nacken. Beim Einatmen Becken und Gesäß nach oben bewegen, Kinn Richtung Brustbein. Mit der Ausatmung wieder zurück in die Hohlkreuzstellung (Wechsel Kobra- Hund). Ruhestellung: Am Bauch liegend einmal linken Arm und linkes Bein anwinkeln und Kopf nach links legen, dann same rechts.

Der geheime 6. TIBETER

Beim recherchieren bin ich noch auf den geheimen 6.Tibeter (eine Art Atemtherapie) gestoßen. Für uns ist der noch nichts, man sollte erst 1 Jahr die 5 Tibeter regelmäßig üben, danach kann man sich daran wagen. Der 6. Tibeter soll gerade nicht benötigte sexuelle Energie in Lebensenergie und Kreativität umwandeln. Diese Übung wurde Mönchen die im Zölibat lebten empfohlen. Es ist ja im Taoismus / und auch im Tantra (mein Beitrag hier: Tantra) bekannt dass der männliche Samen kostbare Substanzen enthält. Ich kenne Männer die den Drang haben fast jede Stunde sich zu „erleichtern“, ihr wisst was ich meine, für diese Männer wäre solch Übung wohl ein Segen. Natürlich schließt die Übung nicht sexuelle Aktivität aus, man wird dadurch auch nicht enthaltsam, es nimmt dem Sex wohl nur das Oberflächliche.

So – Lets go for it

Das hier braucht wirklich ein Minimum an Zeit und bringt so viel und sogar mein Schweinehund (der mich manchmal ganz schön ärgert) zog hier den kürzeren. Macht es wirklich am besten täglich, so gewöhnt ihr euch dran und es gehört neben Teetrinken zu einem wunderschönen energetisierenden Morgenritual.

Marrakesch

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Land Gottes oder auch das Rote Land

Salam aleikum  – Aleikum salam (Friede sei mit dir – Friede sei auch mit dir)

Schon letztes Jahr war die Sehnsucht da einmal ein Land zu besuchen, welches sich von Österreich drastisch unterscheidet. Marokko, ja die Idee gefiel sofort. Der Taxifahrer, der uns vom Flughafen abholte überprüfte schon mal unsere Kennnisse, wobei wir teils ziemlich versagten. Die Hauptstadt, hmmmm wisst ihrs? Genau, Rabat! Die Nationalgerichte, Sehenswürdigkeiten…. Auch erzählte er uns von wichtigen Personen die hier residierten, wie von einem gewissen Sherie Shöplö (what? you dont know Sherie Shöplöööö???)… 5 Minuten später erst verstanden wir dass er Charly Chaplin meinte. Englisch sprechen hier nicht alle dafür französisch umso besser neben marokkanisch und berbisch. Irgendwann parkte er in einer ziemlich miesen Gegend und meinte wir müssen jetzt zu Fuss weiter. Waaas??? Da rein? Ja unser Riad liegt direkt in den Einheimischen Souks (enge Gässchen, wo alles am Boden oder Ständen verkauft wird, von Gewürzen, Socken, stinkenden Ziegenköpfen oder lebendige Hennen und sich Massen an Mopheds durchzwängen). Mega Kulturschock, ich war einfach nur froh als unser Taxler Omar zustimmte uns zum Riad zu begleiten.

Riad

nennt man ein traditionelles marokkanisches Haus mit Innenhof. Die Riads sind sehr hellhörig. So schliefen wir etwas unruhig, neben den speisenden oder ankommenden Touristen weckten uns meist um kurz nach 5 die Muezzin, die zum Gebet rufen. Auch gibt es in den Riads wohl keine Schlüssel, Einlass wird nach Klopfen gewehrt und auch das Zimmer lässt sich nicht versperren. Vertrauen ist hier angesagt. Dafür sind die Riads meist sehr schön marokkanisch eingerichtet, viel Gold, Wasser, schöne Teppiche Lampen, ein Riad ist schöner als das Andere.

Essen und Trinken

Gleich nach Ankunft im Riad, bekamen wir den bekannten „Marrocan Whiskey“ serviert. Natürlich kein Alkohol, leben schliesslich hauptsächlich Muslime dort. Nein, so nennt sich der typische Minz-Grün-Tee, er wird normalerweise stark gesüsst und aus einiger Höhe eingegossen um Schaum zu erzeugen. Lecker aber oft auch sehr „hantig“/ bitter. Ein Nationalgericht ist die TAJINE (entweder mit Gemüse, Huhn oder Sardinen), ein leckeres Schmorgericht das man mit Brot serviert bekommt. Den Namen hat das Gericht vom Tontopf mit spitzem Deckel in dem es zubereitet wird. BRIOUATS sind kleine frittierte Teigtaschen mit Hühn, Gemüse oder Fischfüllung. Couscous ist das typische Freitagsgericht, das wird traditionell nach dem Abendgebet mit der Hand gegessen (natürlich nur mit der rechten, die Linke gilt im Islam als unrein).

Am Djema el Fna gibt es viele viele Garküchen, alle haben eine Nummer und werden lautstark beworben. Gemütlich durchflanieren ist nicht. Gleichzeitig sprechen dich gleich einige Werber an von „Billiger als Hofer“ bis über „all same Food, but we are cheapest“ kam so einiges. Als Tip kann ich geben, geht nicht zu den Stand der am lautesten wirbt, sondern zu dem wo die Einheimischen sitzen und keiner wirbt. Unsere Wahl bei den singenden werbenden war nicht die beste, die Kalamaris und das Hühnchen waren fast zu zäh zum kauen.

 

 

Djemaa el Fna (übersetzt Versammlung der Toten)

Der bekannte Gauklerplatz war früher Markt- und Henkersplatz. Hier sieht man so einiges, von Pfauen, angeleinte purzelbaumschlagende Affen, Musiker, Schlangenbeschwörer und Hennamalerinnen. Leider kann man schlecht verweilen, ohne dass einem ständig was angedreht wird, ausserdem fühlten wir uns hier nicht sehr wohl, wir wurden gewarnt unsere Taschen festzuhalten und im Getümmel ist auch schon mal ganz unauffällig unser Hintern betatscht worden. (LA LA SHOUKRAN hilft gegen aufdringliche Verkäufer und heisst „Nein, nein, danke“)

Zum Männerthema sei aber dazugesagt, dass es sonst trotz meiner hübschen sehr blonden Freundin gar keine „Probleme“ gab. Es wurden mir auch leider keine Kamele für sie angeboten 😉 Eher war das Gegenteil der Fall, man wurde kaum beachtet von den Männern, ausser natürlich, dass ständig auf die super tollen billigen hochwerten Angebote aufmerksam gemacht wurde.

In Marroko herrscht angeblich Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, (es gab sogar eine Frau als Bürgermeister). Dies mag gesetzlich zwar der Fall sein, wir vermuten aber stark, dass sobald Frau verheiratet ist, Mann das Sagen hat. Sehr selten sieht man Frauen und Kinder auf der Straße oder am arbeiten. Höchstens in den Lebensmittelsouks sind sie anzutreffen.

Handeln

Ein Händler macht dem anderen seine billig verarbeiteten Kameltaschen nichtig, um seine tollen selbst per Hand angefertigten Kuhledertaschen anzupreisen. „Please take a look, ladies!“ Dem Handeln konnten wir alle 3 nicht wirklich was abgewinnen, wir lieben Fixpreise ;). Aber wer es mag, bei der Hälfte zu handeln beginnen und sich dann irgendwo in der Mitte treffen. Übrigens kann man überall in Euro zahlen, Restgeld bekommt man allerdings in Dirham (1 Euro = 10 Dirham). Kleingeld mitzuhaben lohnt sich, weil viele Händler das Wechselgeld erst beim Nachbarstand oder Cousin holen müssen 😉

Saadier Gräber (Sadier Toombs)

Gehört zum Weltkulturerbe so machten wir uns auf die Suche danach, was sich nicht als besonders einfach darstellte (übrigens, wenn du was suchst in Marrakesch, lass es dir nicht ankennen, ansonsten hast du sofort einen Marokkaner bei dir der dir unbedingt den Weg zeigen will, natürlich für Geld, besser Touristen fragen). Witzigerweise lotsen sie dich ungefragt erst mal in die falsche Richtung, wahrscheinlich um danach abzukassieren, wenn du dich völlig verirrt hast, oder dich zu seinem Stand führen (Empfehlung unbedingt Google offline Karte herunterladen). Die 7 Euro Eintritt für 2 Sekunden Blick ins zwar schöne Mausoleum kann man sich aber meiner Meinung nach sparen.

Verkehr

Hier ist Vorsicht geboten, in den engen Souks fahrt alles was fahren will (außer Autos) Mopheds ständig, Fahrräder, Eselskarren und Handwagen, alles passt irgendwie durch und ich war schwer verwundert und erleichtert dass meine Zehen noch alle dran sind. Außerhalb der Souks auf den Straßen ist es nicht weniger gefährlich, es gibt zwar Zebrastreifen aber kein Auto oder Motorrad wird freiwillig anhalten (vielleicht mal ein gut gelaunter Taxler), am Besten an den Einheimischen anhängen und Augen zu und durch. 😉

Hier ein kurzer Mitschnitt im Souk:

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Street life in Marrakesh #Souks #Marrakesch

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ANIMA (Skulpturengarten von Andre Heller)

Mit einem gratis Bus-shuttle gelangt man in ca. 40 Min. zum 2016 eröffneten Garten vom österreichischen Universal-Künstler Andre Heller. Der Garten ist eine wundervolle Ruhezone im Gegensatz zum hektischen Treiben der Stadt. Der Garten scheint „noch“ nicht so bekannt zu sein, hauptsächlich Österreicher waren dort. Viele kleine Plätze zum Träumen und Verweilen zwischen Kunstwerken und Pflanzen und Vögelgezwitscher. Ich liebe diesen Garten, könnte mir gut vorstellen eine Zeit lang dort zu sein, um zu schreiben, zu zeichnen, Musik zu machen.

Jardin Majorelle

Der zweite sehr schöne Garten liegt in der Neustadt von Marrakesh. Der französische Maler Jaques Majorelle hat ihn einst errichtet. Bekannt ist er heutzutage hauptsächlich durch den Garten und sein spezielles Majorelle-Blau. 1980 hat den Garten der Modedesigner Yves Saint Laurant gekauft. Hier verirren sich leider weitaus mehr Touristen und wir mussten uns 40 Minuten anstellen um reinzukommen. Der Garten ist auch wunderschön mit über 300 diversen Pflanzenarten darunter sehr viele Kakteen.

Leider hab ich nicht so viele schöne Fotos mitgenommen wie erhofft. Mit der großen Kamera erwies es sich als schwierig zu fotografieren, grad Menschen (hat auch mit der Religion zu tun) und Marktstände. Es ist oft verboten. Entweder du wirst dann zur Kassa gebeten oder laut Reiseführer kann es auch passieren dass du „verwunschen“ wirst, dass will ich natürlich nicht riskieren.

Ich fürchte einmal will ich noch hin, am Weg zurück zum Flughafen hat uns Omar nahe gelegt mit ihm einen Trip in die Wüste zu machen, mit Kamelen selbstverständlich. Hier sieht man dann das „Real, authentic Marrakesh“ (ab 6 Tage Aufenthalt möglich). Also YALLA – Lasst uns gehen 😉

Und warst du schon mal in Marokko? Was hast du dort erlebt?

Beziehung

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Jetzt mögen sich wohl diejenigen die mich kennen verständnißlos den Kopf schüttelnd  fragen: „Was schreibt denn die über Beziehungen, die hats ja wohl gar nicht drauf, nicht eine gscheide, langjährige Beziehung hatte sie!“ Hmmm, ja meine Beziehungen waren wohl eher kurz und ich hab sicher Fehler gemacht. ABER: Ich habe geliebt, und wie,  Gott hab ich geliebt und intensive Momente erlebt und ich bin sooooo dankbar dafür. Mit jedem meiner Expartner hatte ich tolle Zeiten. Wenige waren im Nachhinein oberflächlich gesehen eher fürn A…, aber auch sie waren Lernpartner und wohl wichtig für mich.

Was ich mich aber immer wieder frage ist warum die „Liebe“/ Beziehung so viel Leid bringt. Wie viele Tränen werden der „Liebe“ wegen vergossen. Wie viele Nächte wachgelegen. Ja, hab ich auch. Und immer wieder frage ich mich warum???

Wie passt das zusammen, das Wort „Liebe“ und soviel damit verbundene Trauer, Eifersucht, Angst? Gar nicht!!! Das alles kommt nicht von der Liebe, nein, es kommt aus unserem Ego, aus der Vorstellung wie eine Beziehung zu sein hat. Und ich trau mich zu sagen, dass die meisten Beziehungen nicht aufgrund mangelnder Liebe sondern aus ganz anderen Gründen auseinandergehen.

Was ich gelernt habe und was mir sehr half ist folgendes: Es gibt keine Trennung. Ja wir können uns körperlich trennen, aber liebende Seelen bleiben verbunden. Das Wissen hilft mir auch in Krisensituationen bei mir zu bleiben und „Alles ist gut so wie es ist“.

Wie will ich Beziehung leben?

Also hier die ersten Fragen sollte man sich selber stellen, weil bevor man eine gesunde Partnerschaft eingeht, sollte man sich selbst lieben und somit auch wissen, wie man sich eine solche vorstellt. Und zwar bitte tief hineinschauen und nicht einfach die Dogmen unserer Gesellschaft übernehmen wie: Ich möchte dass er mir treu ist, ich möchte dass er nur mit mir zusammen ist, ich möchte dass er mich heiratet. Natürlich ist es vollkommen ok zu wollen, dass der Partner einem treu ist. Aber auch da sollte man nachhaken warum will man das.

Wieviel Zeit will ich mit meinem Partner verbringen und mit welchen Aktivitäten?

Was wünsche ich mir von einem Partner?

Kann ich mir das Gewünschte notfalls auch selbst geben?

Was möchte ich geben?

Für mich hat sich folgendes in den letzten Jahren herauskristallisiert:

Ich will Beziehung leben, aber nur wenn es sich mit demjenigen wirklich richtig anfühlt. Bis dahin möchte ich lernen mir selber die Liebe zu schenken.

Ich möchte aber nach wie vor Zeit für mich (sollte genauer definiert werden wie viel) um bei mir zu sein, auch Zeit für meinen Sohn, und mich dann wieder ganz auf den Partner konzentrieren zu können, wirklich bei ihm zu sein, mit allen Sinnen.

Ich möchte gewertgeschätzt werden, hierfür will ich keinen Diamantring, ein Brief, ein Wort, ein Blick, ein Danke, mal a Schoki, oder was in Liebe gebasteltes ist tausendmal schöner.

Der Partner soll auf Augenhöhe sein, ich möchte mit ihm philosophieren können, was unternehmen, ich will Leichtigkeit spüren, und vor allem will ich eins:

Fortschritt

Wenn Ruhe einkehrt ist es auch schön, nur möchte ich nie mit meinem Partner tageintagaus – jahreinjahraus auf dem Sofa versemmeln. Ich möchte was erleben und ich möchte mich weiterentwicklen.

Ich freue mich über männliche Unterstützung, sei es mit technischen Dingen oder Hilfe im Haus, ich darf das annehmen,

aber ich möchte mich nicht auf die faule Haut legen.

und was ich jetzt wieder spüren durfte, ich schaff es nicht, dass auf längere Zeit wer in meiner Wohnung „lebt“, mein Sohn und ich haben jetzt über 14 Jahre mehr oder weniger allein gelebt, wir brauchen die 2-samkeit und ob ichs will oder nicht auf Dauer fühlt sich ein andrer Mensch hier wie ein Eindringling an,  Krankhaft? Ja vielleicht. Aber ich möchte auch raus, in andre Gefielde, wohin wo kein Wäscheberg wartet und kein Teenie stundenlang Nirvana auf der Egitarre spielt… Ich möchte mich als Frau fühlen nicht immer als Mutter. Und ich möchte mich frei fühlen (und ja das geht auch wunderbar in Beziehungen :))

Das allerwichtigste und vielleicht schwerste zugleich ist die KOMMUNIKATION. Sobald Situationen da sind, in denen du dich unwohl fühlst, gleich ansprechen. Aber auch wenn du dich wohlfühlst. Wie oft gibt es Missverständnisse, einer fühlt sich sehr verletzt, der andere hat aber keine Ahnung. Wie unfair ist es dem Gegenüber das zu verschweigen? Klar ist es leichter den Mund zu halten, aber es bringt keinen weiter.

Das war auch im Nachhinein „the hardest part“ für mich. Nicht zu wissen woran ich bin. Dann grübelt man tagein tag aus, „Was hab ich falsch gemacht?“ „Was könnte ihn verletzt haben?“ „Bin ich nicht mehr schön genug?“ „Lass ich mich gehen?“ „Will er noch mit mir Zusammensein?“ „Was muss ich tun, damit er nicht geht?“ „Sollte ich überhaupt was tun?“ So entstehen Bilder im Kopf, die vielleicht gar nicht der Wahrheit entsprechen, es entsteht Wut, Enttäuschung (obwohl man sich vielleicht täuscht)… Dem kann man durch frühzeitig Reden Abhilfe schaffen.

Klar mag sein dass dem Partner nicht nach Reden ist, dass er sich lieber so verkrümelt, weils leichter ist sich nicht zu stellen, oder weil ihn sonst die Liebe wieder überrollt. Dann ja dann der nächste, schwererer Schritt als Reden: AKZEPTIEREN. Und zwar ohne lange nach Erklärungen zu suchen (verdammt schwierig ja), aber es ist nun mal wie es ist. Wenn wer gehen will, will er gehen, aus welchem Grund dann immer und im Endeffekt ist der Grund „egal“.

 so ist es jetzt an unserer Zeit anzunehmen in Liebe

denn wahre Liebe lässt frei „Robert Betz“

NAMASTE und liebt so wie es für euch gut ist, nicht wie es die Gesellschaft vorschreibt!