5 Tibeter

 

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5 Tibeter (pdf file)

Um meine Energie und Verdauung am Morgen schon mal anzukurbeln und den Körper aufzuwecken mache ich seit einigen Monaten täglich diese schon jahrhundertealte Riten der tibetanischen Mönche. Der Dalai Lama meint die 5 Tibeter sind der zweitwichtigste Beitrag Tibets zur westlichen Welt.

Kennengelernt habe ich diese Übungen schon vor Jahren bei einem Thermenaufenthalt.. Aber erst durch Motivation meines lieben letzten Freundes hab ich die Übungen in den Tagesablauf integriert.

Das tolle daran:

Ich brauche höchstens 15 Minuten

Der Körper wird wach

Die Verdauung angeregt

Die Chakras (Energiezentren im Körper) angekurbelt

Die Mitte gestärkt

Es verjüngt Körper und Geist

Der Gang wird aufrechter, die Wirbelsäule streckt sich

Energielevel und Laune steigen (war wirklich deutlich spürbar bei mir)

Bauch Herz und Kopf kommen in Einklang

Wir verschmelzen mit uns selbst

Kurz zum Ablauf: (Achtung: Mein Bericht ersetzt natürlich keine Übungsstunde, bei erfahrenen Yogis reichen vielleicht Übungsvideos).  Ich habe euch ein kleines Fuchs- Plakat gezeichnet (bitte hier anklicken: 5 Tibeter), da ich im Internet selbst nach Kurzanleitung mit Bildern suchte, und keine ansprechende fand. Du solltest die Übungen alle gleich oft durchführen, Endziel sind 21 Wiederholungen/ Übung. Du fangst am besten niedriger an, als Frau vielleicht bei 5 oder 7 (immer nur ungerade Zahlen), als Mann höher, je nachdem wie viel du schafst und dann jede Woche um 2 Wiederholungen erhöhen.

1.TIBETER  Kreisel

Dreh dich im Urzeigersinn mit hüftbreit aufgestellten Beinen und waagrechten Armen. Ich such mir einen Punkt in der Wohnung den ich fixiere so lang es geht, damit mir nicht zu schwindlig wird. Ich übe die erste Übung 21 x. Du kannst aber auch die Anzahl der restlichen Übungen übernehmen. Danach Handflächen vor den Augen aneinanderlegen und Daumen fixieren, so lässt der Schwindel rasch nach.

2. TIBETER Kerze

Leg dich flach auf den Boden/ Matte, Arme nah am Körper, Daumen untern Popsch. In den Bauch einatmen und währenddessen den Kopf heben und die Beine bis in die Senkrechte anheben. Beim Ausatmen wieder langsam senken lassen. (Wem das für den Anfang zu schwer ist, der startet mit aufgestellten Beinen). Ruhestellung: Zieh die Beine im Liegen nah an den Körper und schaukle leicht hin her.

3. TIBETER Halbmond

Knie dich beckenbreit auf die Matte, Zehen aufgestellt, Oberkörper gerade, Kopf leicht nach vorne, dann Schultern zurück, schieb dein Becken mit den Händen am Gesäß nach vorne, geh ins Hohlkreuz, Kopf in den Nacken, Mund öffnen und wieder zurück in die Ausgangsposition. Ruhestellung: Kindshaltung

4. TIBETER Brücke

Setz dich mit aufrechten Körper und gerade nach vorne gestreckten Beinen auf die Matte, Hände mit Fingern nach vorne neben der Hüfte auf den Boden. Beim Einatmen winkle die Beine an und schieb dein Gesäß nach oben in die Brücke, kurz halten, zurück in die Ausgangsposition. Ruhestellung: Im Sitzen mit aufgestellten Beinen, die nach außen fallen, Arme und Körper auch nach vorne fallen lassen.

5. TIBETER Berg

Bauchlage, Hände wie zum Liegestütz hüftbreit in Brusthöhe neben dem Körper. Arme strecken, ins Hohlkreuz gehen, Kopf in den Nacken. Beim Einatmen Becken und Gesäß nach oben bewegen, Kinn Richtung Brustbein. Mit der Ausatmung wieder zurück in die Hohlkreuzstellung (Wechsel Kobra- Hund). Ruhestellung: Am Bauch liegend einmal linken Arm und linkes Bein anwinkeln und Kopf nach links legen, dann same rechts.

Der geheime 6. TIBETER

Beim recherchieren bin ich noch auf den geheimen 6.Tibeter (eine Art Atemtherapie) gestoßen. Für uns ist der noch nichts, man sollte erst 1 Jahr die 5 Tibeter regelmäßig üben, danach kann man sich daran wagen. Der 6. Tibeter soll gerade nicht benötigte sexuelle Energie in Lebensenergie und Kreativität umwandeln. Diese Übung wurde Mönchen die im Zölibat lebten empfohlen. Es ist ja im Taoismus / und auch im Tantra (mein Beitrag hier: Tantra) bekannt dass der männliche Samen kostbare Substanzen enthält. Ich kenne Männer die den Drang haben fast jede Stunde sich zu „erleichtern“, ihr wisst was ich meine, für diese Männer wäre solch Übung wohl ein Segen. Natürlich schließt die Übung nicht sexuelle Aktivität aus, man wird dadurch auch nicht enthaltsam, es nimmt dem Sex wohl nur das Oberflächliche.

So – Lets go for it

Das hier braucht wirklich ein Minimum an Zeit und bringt so viel und sogar mein Schweinehund (der mich manchmal ganz schön ärgert) zog hier den kürzeren. Macht es wirklich am besten täglich, so gewöhnt ihr euch dran und es gehört neben Teetrinken zu einem wunderschönen energetisierenden Morgenritual.

Marrakesch

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Land Gottes oder auch das Rote Land

Salam aleikum  – Aleikum salam (Friede sei mit dir – Friede sei auch mit dir)

Schon letztes Jahr war die Sehnsucht da einmal ein Land zu besuchen, welches sich von Österreich drastisch unterscheidet. Marokko, ja die Idee gefiel sofort. Der Taxifahrer, der uns vom Flughafen abholte überprüfte schon mal unsere Kennnisse, wobei wir teils ziemlich versagten. Die Hauptstadt, hmmmm wisst ihrs? Genau, Rabat! Die Nationalgerichte, Sehenswürdigkeiten…. Auch erzählte er uns von wichtigen Personen die hier residierten, wie von einem gewissen Sherie Shöplö (what? you dont know Sherie Shöplöööö???)… 5 Minuten später erst verstanden wir dass er Charly Chaplin meinte. Englisch sprechen hier nicht alle dafür französisch umso besser neben marokkanisch und berbisch. Irgendwann parkte er in einer ziemlich miesen Gegend und meinte wir müssen jetzt zu Fuss weiter. Waaas??? Da rein? Ja unser Riad liegt direkt in den Einheimischen Souks (enge Gässchen, wo alles am Boden oder Ständen verkauft wird, von Gewürzen, Socken, stinkenden Ziegenköpfen oder lebendige Hennen und sich Massen an Mopheds durchzwängen). Mega Kulturschock, ich war einfach nur froh als unser Taxler Omar zustimmte uns zum Riad zu begleiten.

Riad

nennt man ein traditionelles marokkanisches Haus mit Innenhof. Die Riads sind sehr hellhörig. So schliefen wir etwas unruhig, neben den speisenden oder ankommenden Touristen weckten uns meist um kurz nach 5 die Muezzin, die zum Gebet rufen. Auch gibt es in den Riads wohl keine Schlüssel, Einlass wird nach Klopfen gewehrt und auch das Zimmer lässt sich nicht versperren. Vertrauen ist hier angesagt. Dafür sind die Riads meist sehr schön marokkanisch eingerichtet, viel Gold, Wasser, schöne Teppiche Lampen, ein Riad ist schöner als das Andere.

Essen und Trinken

Gleich nach Ankunft im Riad, bekamen wir den bekannten „Marrocan Whiskey“ serviert. Natürlich kein Alkohol, leben schliesslich hauptsächlich Muslime dort. Nein, so nennt sich der typische Minz-Grün-Tee, er wird normalerweise stark gesüsst und aus einiger Höhe eingegossen um Schaum zu erzeugen. Lecker aber oft auch sehr „hantig“/ bitter. Ein Nationalgericht ist die TAJINE (entweder mit Gemüse, Huhn oder Sardinen), ein leckeres Schmorgericht das man mit Brot serviert bekommt. Den Namen hat das Gericht vom Tontopf mit spitzem Deckel in dem es zubereitet wird. BRIOUATS sind kleine frittierte Teigtaschen mit Hühn, Gemüse oder Fischfüllung. Couscous ist das typische Freitagsgericht, das wird traditionell nach dem Abendgebet mit der Hand gegessen (natürlich nur mit der rechten, die Linke gilt im Islam als unrein).

Am Djema el Fna gibt es viele viele Garküchen, alle haben eine Nummer und werden lautstark beworben. Gemütlich durchflanieren ist nicht. Gleichzeitig sprechen dich gleich einige Werber an von „Billiger als Hofer“ bis über „all same Food, but we are cheapest“ kam so einiges. Als Tip kann ich geben, geht nicht zu den Stand der am lautesten wirbt, sondern zu dem wo die Einheimischen sitzen und keiner wirbt. Unsere Wahl bei den singenden werbenden war nicht die beste, die Kalamaris und das Hühnchen waren fast zu zäh zum kauen.

 

 

Djemaa el Fna (übersetzt Versammlung der Toten)

Der bekannte Gauklerplatz war früher Markt- und Henkersplatz. Hier sieht man so einiges, von Pfauen, angeleinte purzelbaumschlagende Affen, Musiker, Schlangenbeschwörer und Hennamalerinnen. Leider kann man schlecht verweilen, ohne dass einem ständig was angedreht wird, ausserdem fühlten wir uns hier nicht sehr wohl, wir wurden gewarnt unsere Taschen festzuhalten und im Getümmel ist auch schon mal ganz unauffällig unser Hintern betatscht worden. (LA LA SHOUKRAN hilft gegen aufdringliche Verkäufer und heisst „Nein, nein, danke“)

Zum Männerthema sei aber dazugesagt, dass es sonst trotz meiner hübschen sehr blonden Freundin gar keine „Probleme“ gab. Es wurden mir auch leider keine Kamele für sie angeboten 😉 Eher war das Gegenteil der Fall, man wurde kaum beachtet von den Männern, ausser natürlich, dass ständig auf die super tollen billigen hochwerten Angebote aufmerksam gemacht wurde.

In Marroko herrscht angeblich Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, (es gab sogar eine Frau als Bürgermeister). Dies mag gesetzlich zwar der Fall sein, wir vermuten aber stark, dass sobald Frau verheiratet ist, Mann das Sagen hat. Sehr selten sieht man Frauen und Kinder auf der Straße oder am arbeiten. Höchstens in den Lebensmittelsouks sind sie anzutreffen.

Handeln

Ein Händler macht dem anderen seine billig verarbeiteten Kameltaschen nichtig, um seine tollen selbst per Hand angefertigten Kuhledertaschen anzupreisen. „Please take a look, ladies!“ Dem Handeln konnten wir alle 3 nicht wirklich was abgewinnen, wir lieben Fixpreise ;). Aber wer es mag, bei der Hälfte zu handeln beginnen und sich dann irgendwo in der Mitte treffen. Übrigens kann man überall in Euro zahlen, Restgeld bekommt man allerdings in Dirham (1 Euro = 10 Dirham). Kleingeld mitzuhaben lohnt sich, weil viele Händler das Wechselgeld erst beim Nachbarstand oder Cousin holen müssen 😉

Saadier Gräber (Sadier Toombs)

Gehört zum Weltkulturerbe so machten wir uns auf die Suche danach, was sich nicht als besonders einfach darstellte (übrigens, wenn du was suchst in Marrakesch, lass es dir nicht ankennen, ansonsten hast du sofort einen Marokkaner bei dir der dir unbedingt den Weg zeigen will, natürlich für Geld, besser Touristen fragen). Witzigerweise lotsen sie dich ungefragt erst mal in die falsche Richtung, wahrscheinlich um danach abzukassieren, wenn du dich völlig verirrt hast, oder dich zu seinem Stand führen (Empfehlung unbedingt Google offline Karte herunterladen). Die 7 Euro Eintritt für 2 Sekunden Blick ins zwar schöne Mausoleum kann man sich aber meiner Meinung nach sparen.

Verkehr

Hier ist Vorsicht geboten, in den engen Souks fahrt alles was fahren will (außer Autos) Mopheds ständig, Fahrräder, Eselskarren und Handwagen, alles passt irgendwie durch und ich war schwer verwundert und erleichtert dass meine Zehen noch alle dran sind. Außerhalb der Souks auf den Straßen ist es nicht weniger gefährlich, es gibt zwar Zebrastreifen aber kein Auto oder Motorrad wird freiwillig anhalten (vielleicht mal ein gut gelaunter Taxler), am Besten an den Einheimischen anhängen und Augen zu und durch. 😉

Hier ein kurzer Mitschnitt im Souk:

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Street life in Marrakesh #Souks #Marrakesch

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ANIMA (Skulpturengarten von Andre Heller)

Mit einem gratis Bus-shuttle gelangt man in ca. 40 Min. zum 2016 eröffneten Garten vom österreichischen Universal-Künstler Andre Heller. Der Garten ist eine wundervolle Ruhezone im Gegensatz zum hektischen Treiben der Stadt. Der Garten scheint „noch“ nicht so bekannt zu sein, hauptsächlich Österreicher waren dort. Viele kleine Plätze zum Träumen und Verweilen zwischen Kunstwerken und Pflanzen und Vögelgezwitscher. Ich liebe diesen Garten, könnte mir gut vorstellen eine Zeit lang dort zu sein, um zu schreiben, zu zeichnen, Musik zu machen.

Jardin Majorelle

Der zweite sehr schöne Garten liegt in der Neustadt von Marrakesh. Der französische Maler Jaques Majorelle hat ihn einst errichtet. Bekannt ist er heutzutage hauptsächlich durch den Garten und sein spezielles Majorelle-Blau. 1980 hat den Garten der Modedesigner Yves Saint Laurant gekauft. Hier verirren sich leider weitaus mehr Touristen und wir mussten uns 40 Minuten anstellen um reinzukommen. Der Garten ist auch wunderschön mit über 300 diversen Pflanzenarten darunter sehr viele Kakteen.

Leider hab ich nicht so viele schöne Fotos mitgenommen wie erhofft. Mit der großen Kamera erwies es sich als schwierig zu fotografieren, grad Menschen (hat auch mit der Religion zu tun) und Marktstände. Es ist oft verboten. Entweder du wirst dann zur Kassa gebeten oder laut Reiseführer kann es auch passieren dass du „verwunschen“ wirst, dass will ich natürlich nicht riskieren.

Ich fürchte einmal will ich noch hin, am Weg zurück zum Flughafen hat uns Omar nahe gelegt mit ihm einen Trip in die Wüste zu machen, mit Kamelen selbstverständlich. Hier sieht man dann das „Real, authentic Marrakesh“ (ab 6 Tage Aufenthalt möglich). Also YALLA – Lasst uns gehen 😉

Und warst du schon mal in Marokko? Was hast du dort erlebt?

Beziehung

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Jetzt mögen sich wohl diejenigen die mich kennen verständnißlos den Kopf schüttelnd  fragen: „Was schreibt denn die über Beziehungen, die hats ja wohl gar nicht drauf, nicht eine gscheide, langjährige Beziehung hatte sie!“ Hmmm, ja meine Beziehungen waren wohl eher kurz und ich hab sicher Fehler gemacht. ABER: Ich habe geliebt, und wie,  Gott hab ich geliebt und intensive Momente erlebt und ich bin sooooo dankbar dafür. Mit jedem meiner Expartner hatte ich tolle Zeiten. Wenige waren im Nachhinein oberflächlich gesehen eher fürn A…, aber auch sie waren Lernpartner und wohl wichtig für mich.

Was ich mich aber immer wieder frage ist warum die „Liebe“/ Beziehung so viel Leid bringt. Wie viele Tränen werden der „Liebe“ wegen vergossen. Wie viele Nächte wachgelegen. Ja, hab ich auch. Und immer wieder frage ich mich warum???

Wie passt das zusammen, das Wort „Liebe“ und soviel damit verbundene Trauer, Eifersucht, Angst? Gar nicht!!! Das alles kommt nicht von der Liebe, nein, es kommt aus unserem Ego, aus der Vorstellung wie eine Beziehung zu sein hat. Und ich trau mich zu sagen, dass die meisten Beziehungen nicht aufgrund mangelnder Liebe sondern aus ganz anderen Gründen auseinandergehen.

Was ich gelernt habe und was mir sehr half ist folgendes: Es gibt keine Trennung. Ja wir können uns körperlich trennen, aber liebende Seelen bleiben verbunden. Das Wissen hilft mir auch in Krisensituationen bei mir zu bleiben und „Alles ist gut so wie es ist“.

Wie will ich Beziehung leben?

Also hier die ersten Fragen sollte man sich selber stellen, weil bevor man eine gesunde Partnerschaft eingeht, sollte man sich selbst lieben und somit auch wissen, wie man sich eine solche vorstellt. Und zwar bitte tief hineinschauen und nicht einfach die Dogmen unserer Gesellschaft übernehmen wie: Ich möchte dass er mir treu ist, ich möchte dass er nur mit mir zusammen ist, ich möchte dass er mich heiratet. Natürlich ist es vollkommen ok zu wollen, dass der Partner einem treu ist. Aber auch da sollte man nachhaken warum will man das.

Wieviel Zeit will ich mit meinem Partner verbringen und mit welchen Aktivitäten?

Was wünsche ich mir von einem Partner?

Kann ich mir das Gewünschte notfalls auch selbst geben?

Was möchte ich geben?

Für mich hat sich folgendes in den letzten Jahren herauskristallisiert:

Ich will Beziehung leben, aber nur wenn es sich mit demjenigen wirklich richtig anfühlt. Bis dahin möchte ich lernen mir selber die Liebe zu schenken.

Ich möchte aber nach wie vor Zeit für mich (sollte genauer definiert werden wie viel) um bei mir zu sein, auch Zeit für meinen Sohn, und mich dann wieder ganz auf den Partner konzentrieren zu können.

Ich möchte gewertgeschätzt werden, hierfür will ich keinen Diamantring, ein Brief, ein Wort, ein Blick, ein Danke, mal a Schoki, oder was in Liebe gebasteltes ist tausendmal schöner.

Der Partner soll auf Augenhöhe sein, ich möchte mit ihm philosophieren können, was unternehmen, ich will Leichtigkeit spüren, und vor allem will ich eins:

Fortschritt

Wenn Ruhe einkehrt ist es auch schön, nur möchte ich nie mit meinem Partner tageintagaus – jahreinjahraus auf dem Sofa versemmeln. Ich möchte was erleben und ich möchte mich weiterentwicklen.

Ich freue mich über männliche Unterstützung, sei es mit technischen Dingen oder Hilfe im Haus, ich darf das annehmen,

aber ich möchte mich nicht auf die faule Haut legen.

und was ich jetzt wieder spüren durfte, ich schaff es nicht, dass auf längere Zeit wer in meiner Wohnung „lebt“, mein Sohn und ich haben jetzt über 14 Jahre mehr oder weniger allein gelebt, wir brauchen die 2-samkeit und ob ichs will oder nicht auf Dauer fühlt sich ein andrer Mensch hier wie ein Eindringling an,  Krankhaft? Ja vielleicht. Aber ich möchte auch raus, in andre Gefielde, wohin wo kein Wäscheberg wartet und kein Teenie stundenlang Nirvana auf der Egitarre spielt… Ich möchte mich als Frau fühlen nicht immer als Mutter. Und ich möchte mich frei fühlen (und ja das geht auch wunderbar in Beziehungen :))

Das allerwichtigste und vielleicht schwerste zugleich ist die KOMMUNIKATION. Sobald Situationen da sind, in denen du dich unwohl fühlst, gleich ansprechen. Aber auch wenn du dich wohlfühlst. Wie oft gibt es Missverständnisse, einer fühlt sich sehr verletzt, der andere hat aber keine Ahnung. Wie unfair ist es dem Gegenüber das zu verschweigen? Klar ist es leichter den Mund zu halten, aber es bringt keinen weiter.

Das war auch im Nachhinein „the hardest part“ für mich. Nicht zu wissen woran ich bin. Dann grübelt man tagein tag aus, „Was hab ich falsch gemacht?“ „Was könnte ihn verletzt haben?“ „Bin ich nicht mehr schön genug?“ „Lass ich mich gehen?“ „Will er noch mit mir Zusammensein?“ „Was muss ich tun, damit er nicht geht?“ „Sollte ich überhaupt was tun?“ So entstehen Bilder im Kopf, die vielleicht gar nicht der Wahrheit entsprechen, es entsteht Wut, Enttäuschung (obwohl man sich vielleicht täuscht)… Dem kann man durch frühzeitig Reden Abhilfe schaffen.

Klar mag sein dass dem Partner nicht nach Reden ist, dass er sich lieber so verkrümelt, weils leichter ist sich nicht zu stellen, oder weil ihn sonst die Liebe wieder überrollt. Dann ja dann der nächste, schwererer Schritt als Reden: AKZEPTIEREN. Und zwar ohne lange nach Erklärungen zu suchen (verdammt schwierig ja), aber es ist nun mal wie es ist. Wenn wer gehen will, will er gehen, aus welchem Grund dann immer und im Endeffekt ist der Grund „egal“.

 so ist es jetzt an unserer Zeit anzunehmen in Liebe

denn wahre Liebe lässt frei „Robert Betz“

NAMASTE und liebt so wie es für euch gut ist, nicht wie es die Gesellschaft vorschreibt!

 

85 Fragen 3.Teil + Resume

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So hier der letzte Teil meiner hoffentlich inspirierenden Antworten auf die 85 Fragen, sowie ein Resume und Konsequenzen. Fragebogen zum Selbstausfüllen findest du hier: fragen-tanzfeder (1)

Was würdest Du niemals tun? Sag niemals nie…aber Menschen absichtlich körperlich oder seelisch zu verletzen sagt mir so gar nicht zu.

Was hast Du getan, von dem Du dachtest, Du würdest es niemals tun? Auf der Bühne zu stehen 🙂 und eine eigene Meinung haben und diese auch äußern…

Würdest Du sagen, dass Diebstahl immer falsch ist? Nein, ich denke grad an Robin Hood.

Wo in Deinem Leben hast Du Dinge schöngeredet? Schönreden? Sollt ich vielleicht mal versuchen. Bin eher ein Spezialist im Schwarzmalen… Besonders im Kopf mit Ängsten und co…

Was ist die größte Lüge, an die Du mal geglaubt hast? Habe gerade über die „Zuckerlüge“ gelesen. Und dass Medikamente uns heilen sollen…(Pharmaindustrie).

Was hast Du in den letzten 12 Monaten über Dich gelernt? Das ich eins bin mit allem… das keine Trennung existiert.

Worin hast Du Dich nie geändert? So wie unsere Zellen sich Tag für Tag erneuern tun wir das auch, nur gewisse Wesenszüge werden wohl immer ähnlich bleiben. Zum Beispiel war ich war schon immer ein Bücherwurm und zu viel in meinem Gedankenkarusell.

Was frustriert Dich am meisten? Das ich zuhause immer noch zu viel am Handy hocke und meine Zeit nicht sinnvoller nutze… verdammte Sch….

Wie würden Deine Familie und Deine Freunde Dich beschreiben? Ich weiß nicht, vielleicht zuverlässig, hilfsbereit, ach so nein, meine Familie empfindet mich als schräge komische Eso-hippie-Braut ;).

Welches Geheimnis trägst Du mit Dir herum? Würde ich das jetzt hier verraten?

Was fällt Dir leichter als anderen? Andere Menschen in ihrer Schönheit zu sehen.

Was fällt Dir schwerer als anderen? Nein zu sagen.

Würdest Du die Welt als eher schlecht oder eher gut bezeichnen? Ich bin ein eher positiv denkender Mensch, ich glaube fest daran dass es in die richtige Richtung geht und die Menschen wieder bewusster werden und somit der Natur, Tier und Welt wieder ein „gutes Zusammenleben“ bescheren.

Wenn Du das Leben für unfair hältst – was schlussfolgerst Du daraus? Ach die Gedanken kommen… meist nur kurz, weil es ist so wie es ist, wenn man was ändern kann soll man es tun, ansonsten tut man sich leichter damit zu akzeptieren, das Beste draus zu machen…

Was heißt „Treue“ in einer Partnerschaft für Dich? Ich bin sehr skeptisch gegenüber den hiesigen Beziehungskonzepten, wie es zu sein hat und wie nicht, weil viel Leid ihren Ursprung darin findet. Ich finde Ehrlichkeit und Offenheit viel wichtiger als „Treue“.

Auf wen kannst Du Dich verlassen? Auf mich wär gut, meine besten Freundinnen und meine kleine feine Familie.

Wem kannst Du heute eine Freude machen? Jedem dem ich über den Weg laufe indem ich Lächeln und Komplimente schenke.

Welche Eigenschaften an Deinen Mitmenschen findest Du am großartigsten, welche am schwersten erträglich – und was könnte das mit Dir zu tun haben? Großartig find ich Menschen die strahlen und offen und interessiert sind. Am schwersten ertragen kann ich Menschen die sich zu wichtig nehmen und in den Mittelpunkt drängen. Alles was einem sehr zusagt oder besonders auch missfällt hat was mit mir selbst zu tun. Hier vielleicht, dass ich als Kind gelernt hab mich zurückzunehmen und nicht wichtig zu nehmen… ich darf lernen, dass ich auch strahle und das auch zeigen darf.

Was bleibt von Dir, wenn man Dir allen Besitz und alle Beziehungen nimmt? Ich bleibe.

Wohin würdest Du auswandern, wenn Du müsstest – und warum? Gute Frage, vielleicht ans Meer, irgendwo wo es nicht zu heiß ist, ich mag unser Klima eigentlich sehr gerne. Ich liebe andere Länder und Kulturen zu entdecken, denke aber sich selbst finden kann man überall, auch zuhause.

Was nimmst Du zu ernst, was siehst Du zu locker? Ich nehm viel zu vieles zu ernst, sollte wohl alles lockerer sehen.

Was würdest Du anders machen, wenn Du wüsstest, dafür nicht verurteilt zu werden? Ich glaube diese Gedanken lass ich gar nicht zu, vielleicht sollt ich mal freier phantasieren.

Wo solltest Du die Regeln brechen? Ich bin viel zu gesetzeskonform, ich denke ich sollte öfters Regeln brechen, wie nachts übern Schwimmbadzaun zu steigen und nackt schwimmen.

Wann hast Du das letzte Mal etwas völlig Neues ausprobiert? Immer wieder, zb. war ich unlängst zum ersten Mal schröpfen.

Was würdest Du tun, wenn Du wüsstest, dass Du nur noch 1 Jahr zu leben hättest? Im Moment leben, die Zeit mit Familie und Freunde intensivieren, aber auch die mit mir ganz Alleine, die Schönheit des Augenblicks geniessen, noch andere Kulturen und Länder sehen. Handy in die Tonne kloppen?

Was würdest Du tun, wenn Du alle Deine finanziellen / materiellen Ziele erreicht hättest? Ich weiß nicht ob ich so viel anders machen würde.

Wenn Du eine Idee unter die Menschen bringen könntest, welche wäre es? Jeden auf der Welt zum Yoga und Meditieren bewegen, somit denk ich gebe es weniger bis keine Kriege und Gewalt mehr.

Woran erkennst Du, dass es Zeit für Dich ist, etwas zu ändern? Wenn ich in meinen Ängsten gefangen bin und nicht richtig lebe.

So das wars für heute, ich bin gespannt, habt ihr eine Antwort die ihr mir nicht vorenthalten wollt, oder etwa eine neue spannende Frage???

Für mich stellt sich jetzt natürlich die Frage was machen mit diesen Antworten… ja sie machen vieles klarer und das hilft, aaaaber das so stehn lassen und nichts ändern? Wo doch einiges sehr offensichtlich ist, wie das mir mein Handykonsum im Weg steht.

Wie ich das jetzt angehe, ob ich mir selber Regeln auferlege, mal schauen, ich lass es euch wissen. Fakt ist es ist was zu tun 😉

Tantra

 

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Die Sexualität der Frau ist sanft und zerbrechlich wie dieser Schmetterling. Fragst du dich warum sie sich in ihrer Zartheit oft verschließt und hart wird? Warum sie selten von sich aus Lust auf Sex hat?

Weißt du, sie trägt viele Verletzungen in sich, sie erlebte seelischen und körperlichen Schmerz durch Verhütung, durch Geburt, durch Vergewaltigung… Wie oft haben Männer gemeinsam mit ihren Samen ihren Stress, ihren Schmerz, ihren Wut in ihr abgeladen???

Du willst es sicher nicht hören, aber oft hat sie Sex mit dir, nur um dir zu gefallen, um deiner Liebe wegen.

„Wie kann ich das ändern?“  fragst du dich

Den Schlüssel nenn ich mal „Tantra“ und ich sag dir gleich es braucht viel Zeit, es braucht Liebe (ich rede nicht hauptsächlich von partnerschaftlicher Liebe).

Es braucht einen freien Kopf, eine schöne Umgebung, Massageöl, vielleicht entspannende Musik, Kerzen,aber am allermeisten braucht es einen aufmerksamen Mann der die Frau wirklich spürt, der fühlt was sie liebt, 

bei welchen Berührungen wölbt sie sich dir entgegen, wo hingegen wird sie hart?

Viele von euch wissen es theoretisch, aber keiner scheint es wirklich zu glauben, der Frauenkörper ist als Ganzes eine erogene Zone. Sie erregt eine liebevolle Umarmung und zarte Fingerspitzen die den Arm streicheln mehr als deine Hand im Schritt. Und erst die zärtliche langsame Berührung der Brüste öffnet ihr Herz und somit die Yoni.

Vergiss nicht tief zu atmen, ihr in die Augen zu blicken…

Erst wenn ihr ganzer Körper geöffnet ist, ist sie bereit dich zu empfangen. Auch du darfst weich sein, du musst nicht hart sein für sie (schon von sanfter Penetration gehört?). In der Weichheit liegt die Kraft und in der Ruhe wie du weißt. Halte inne in ihr, ohne Bewegung, versuch es, spür sie mit den anderen Sinnen, den Augen, dem Atem….

Mit der Zeit werdet ihr beide lernen wieder zu fühlen, ohne harte enge Stöße, immer mehr die Zartheit genießen

und der Orgasmus ist dann keine kurze Entladung mehr, sondern eine extatische Welle…

 

Deck sie zu mit deinen Sinnen,

begehr ihr Herz,

dann wird sie dich ganz begehren.

 

P.S.: Du und bewusster, liebender Sex wie soeben beschrieben, eine Yoni – Massage, ein Yoni – Ei hilft ihr sich wieder selbst zu spüren und ihre Yoni kann wieder heilen. Und das was dann kommt glaub mir, und auch der Weg, ist alle „Mühe“ wert.

P.P.S.: Ein Buch das ich hierzu empfehlen kann ist „Zeit für Liebe“ von Diana Richardson

P.P.P.S.: Und nein, das heißt auch nicht dass du nie wieder normalen Sex oder einen Quickie haben kannst, Frau wird sich auch dafür wieder öffnen…

 

85 Fragen 2.Teil

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Ihr Lieben, tut euch selber den Gefallen, setzt euch hin und füllts den Fragebogen (anbei) aus, die Herbstzeit ist perfekt für eine Innenschau:

Fragebogen 85 Fragen

Ich selbst liebe ja solche Selbsttests/ Fragebögen, aber gerade die, die das nicht gern machen, sollten sich das in ruhigen Minuten mal gönnen. Und wenn es gar nicht schriftlich ist, sondern man sich nur Gedanken macht. Obwohl schriftlich manifestieren sich Gedanken besser, gerade Dinge die man erreichen will, wie man sein mag. Siehe mein älterer Artikel: Schreiben

Nun aber zum 2. Teil meiner Antworten (erste Antworten hier: 85 Fragen 1.Teil):

Wann hast Du das letzte Mal einen Deiner Erfolge gefeiert? Nach dem letzten Spontan-Trommel-auftritt vor über 300 Leuten mit Riesenapplaus…

Wie fühlst Du Dich, wenn Du „Nein“ sagst? Ich habs gelernt, aber ganz wohl fühl ich mich noch nicht dabei.

Wie fühlst Du Dich, wenn Du „Ja“ sagst? Gut, obwohl Entscheidungen treffen immer a bissl schwierig ist für mich.

Was war die schwierigste Entscheidung Deines Lebens? Schul-bildungs-weg meines Sohnes, Vorschule, Waldorfschule, was ist das Beste für ihn?

Was war die beste Entscheidung Deines Lebens? Ihn in die Waldorfschule gehen zu lassen.

Wann fühlst Du Dich sicher? Wenn ich gut drauf bin und eins bin mit mir und der Umgebung, oft in der Natur.

Wann fühlst Du Dich geborgen? Ähnlich wie oben, oft wenn ich allein bin, oder wenn ich unter lieben Menschen bin, denen ich vertraue. In den Armen meines Freundes. Eingekuschelt in frische Bettwäsche.

Woran denkst Du, wenn Du „Zuhause“ oder „Heimat“ hörst? Die Ur-Hoamat ist doch der Pinzgau und ich freu mich jedes mal wenn ich wen pinzgauerisch reden hör, aber zuhause fühl ich mich in meiner schönen Wohnung in Salzburg.

Wofür bist Du dankbar? Über meinen wundervollen Sohn, mein großes Herz, mein schönes Zuhause und die wunderbaren Menschen in meinem Leben.

Worauf glaubst Du, ein Recht zu haben – und warum? Hmmm ein Recht zu leben wie ich will und ein Recht darauf glücklich zu sein, ja das haben wir! Du auch!

Was ist Deine früheste Kindheitserinnerung? Leider ist mein Gedächtnis nicht das Beste, aber ich erinnere mich gern an das Buch Michel von Lönneberga, das ich morgens im Wohnzimmer gelesen hab, bevor alle aufgwacht sind und dass ich draußen beim Zoospielen immer der schwerfällige Elefant war.

Was ist das Beste daran, älter zu werden? Innerlich zu reifen und nicht mehr alles so dramatisch zu sehen.

Womit verschwendest Du Deine Lebenszeit? Mit Facebook, Essen, Tv und co.

Womit solltest Du mehr Zeit verbringen? Mit Musik, Lachen, Freunden, Sport, Meditation und kreativ sein.

Wie wichtig sind Dir: Liebe, Freundschaft, Freiheit, Wachstum, Gesundheit, Abenteuer, Erfolg, Sicherheit, Geld, Zufriedenheit und Einfluss – und in welcher Reihenfolge? Also ganz hinten ist sicher Einfluss und Geld! Liebe, Wachstum, Freundschaft, Abenteuer, Gesundheit ist natürlich viel wichtiger…

Was bedeutet Freiheit für Dich? Tun können was ich liebe, ohne nachzudenken ob es für die anderen ok ist.

Was bedeutet Frieden für Dich? Ohne Ängste zu leben.

Was bedeutet Erfolg für Dich?  Erfolg wäre für mich: Gutes für die Umwelt und andere Menschen getan zu haben, Menschen mit meiner Musik zum Strahlen, Lachen und Tanzen bringen.

Was wolltest Du schon immer haben … und hast es noch nicht? Soooo schwer, ich hab so viel, sogar das Haus am See, von dem ich träumte und einen Hund (zwar beides nur Teilzeit und nicht meins, aber umso besser). Und mittlerweile auch einen Partner der für mich da ist, auf den ich mich verlassen kann. Naja vielleicht ein Leben ohne Schweinehund und mit weniger Ängsten ;).

Welche Entscheidung, die du in diesem Jahr triffst, könnte die Wichtigste für Deine nächsten Jahre werden? Hmmm, vielleicht die Entscheidung beim Meditieren längerfristig dranzubleiben… Seit einigen Wochen meditiere ich wieder täglich 30 Minuten und es tut mir sehr gut. Adieu lieber Schweinehund!

Gibt es einen Unterschied zwischen leben und existieren? Natürlich, existieren tun wir alle hier, aber wer lebt schon richtig?

Welchen Traum willst Du in den nächsten 5 Jahren am dringlichsten verwirklichen? Ein selbstständiger Sohn! Aber ob ich dazu beitragen muss, oder ob das von selber kommt?!

Wann beginnen, wenn nicht heute? Ja wann?

Ist es besser, es zu probieren und loszugehen, und nicht am Ziel anzukommen … oder von vornherein stehen zu bleiben? Natürlich ersteres, man sollte alles probiert haben, was man im Sinn hatte (außer man verletzt damit sich oder andere). Ich denk bei dieser Frage immer ans Sterbebett, wo man sich sicher nicht fragt „Warum hab ich das gemacht“, sondern eher: „Warum hab ich das nie gemacht?“

Mit welchen 5 Menschen verbringst Du die meiste Zeit – tun sie Dir gut und tust Du ihnen gut? Meinem Sohn, meiner Schwester, meiner Wolke, meiner anderen Freundin und meinem Freund. Ich denke meistens ja.

Mit wem solltest Du mehr Zeit verbringen? Mit meinem kleinen Neffen… der wächst so schnell.

Warum denken wir am meisten an einen Menschen, wenn er weg ist? Weil man leider oft erst dann merkt wie viel schöner es mit demjenigen war. Ausserdem ist es leichter wen zu lieben, wenn der Alltag und andere Ego-geschichten nicht dazwischenfunken.

Now it´s your part: siehe Link oben, ausdrucken, ausfüllen, versucht ehrlich zu sein. Ich finde sowas auch wunderschön um einen Partner besser kennenzulernen. Keine Oberflächlichkeiten mehr – Tiefschau. Welche der Fragen wurlt euch am meisten auf? Wo fällt euch nichts dazu ein? Gerade da solltet ihr vielleicht näher hinschauen.

 

 

85 Fragen 1.Teil

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Schau dich an und versuch dich zu sehen!

Ich finde es enorm wichtig immer wieder einmal eine Art Innenschau zu machen. Schau dich an, überlege, was bist du, was willst du, was liebst du? Hierfür habe ich 85 Fragen gefunden. Ich hab sie euch auch als PDF zum Ausdrucken zusammengeschrieben, den findet ihr unten im Text. Hier einmal der erste Teil meiner Fragen:

Wer bist Du (in einem Satz)? Ich bin!

Wie würdest Du Dein Leben beschreiben (in einem Satz)? Nach außen vielleicht ruhig mit viel Routine, nach innen oft aufwühlend und brennend.

Liebst Du Dich? Warum, warum nicht? Manchmal sehr, meine Art, meine Ausstrahlung, wie ich andere Menschen sehe, manchmal weniger, wenn ich zweifle, an Erziehung, meinem Leben, fehlender Energie.

Wie fühlt sich Liebe an? Wie angekommen sein, zuhause, intensiv und doch zart, umhüllt und geborgen.

Was ist Deine Leidenschaft? Die Musik und Kunst wenn ich mich in ihr verlieren kann, beim Tanzen, Zeichnen, Musizieren.

Wann hat sich Dein Leben zum letzten Mal angefühlt wie ein Abenteuer? Bei den ersten Auftritten mit der Trommelgruppe

Ist das, was Du tust, das, was Du tun willst? Ja

Wonach sehnt sich das Kind in Dir am stärksten? Eben nicht immer für mich und Kind verantwortlich sein, sondern die Verantwortung mal abgeben zu können und eine starke Schulter zum anlehnen, die ich jetzt seit kurzem habe :).

Warum spielt es eine Rolle, dass es Dich gibt? Ich habe viel zu geben, mittlerweile tu ich das auch, mit meinem Blog, mit meiner Musik und im Zwischenmenschlichen.

Was steht zwischen Dir und Deinem Glück? Mein Smartphone

Was ist Dein nächster, wichtiger Schritt? Mich selbst mit Haut und Haaren zu lieben, mich weniger abzulenken mit Smartphone und co und mehr zu leben.

Was vermisst Du in Deinem Leben? Momentan ist es die Liebe und Zärtlichkeit eines Mannes. Ok das kann man mittlerweile streichen, was bleibt? nada!

Womit belastest Du Dich? Mit den schulischen Problemen meines Sohnes.

Wie hast Du Probleme und Chaos in Deinem Leben erzeugt? Indem ich oft geistig abwesend war und nicht im Moment lebte.

Warum stresst Du Dich so? Siehe vorletzter Punkt, weil ich mich verantwortlich fühle, dass mein Sohn später ein schönes glückliches Leben führen kann.

Was schuldest Du Dir selbst? Mich voll und ganz zu lieben, ehren und schätzen.

Wo urteilst Du zu schnell? Vielleicht bei Ungerechtigkeit

Glaubst Du, was Du siehst, oder siehst Du, was Du glaubst? 2teres definitiv.

Womit bist Du Dir wirklich sicher, wofür würdest Du Deine Hand ins Feuer legen? Dass die Seele nach dem Tod weiterlebt.

Was bringt Dich zum Lachen? Mein Sohn, eigene Missgeschicke…

Was inspiriert Dich? Menschen die für etwas brennen und das auch leben.

Was kannst Du geben? Ich kann sehr gut zuhören und die Menschen wirklich sehen.

Was macht Dich traurig? Menschen, die mit leeren Blick durch das Leben und die Straßen gehen.

Wann hast Du das letzte Mal geweintund wann vor einem Anderen? Beim Lesen des Buches „Die Seele in mir“, auch vor Andren (hab es im Flugzeug gelesen)

Wovor fürchtest Du Dich? Vor unheilbaren Krankheiten und dass mir was passiert und ich meinen Sohn hier allein zurücklasse.

Wo hat Dich die Angst davon abgehalten, das Richtige zu tun? Gegenfrage: Gibt es Richtig und Falsch?

Wovor hast Du Dich lange Zeit gefürchtet, das Dir inzwischen keine Angst mehr macht? Meine Meinung kundzutun. Der eigene Tod und das danach.

Was macht Dich stolz – und was würde Dich noch stolzer machen? Die Ziele die ich erreicht habe, dass ich mich traue mich zu zeigen, meine Musik, dass ich einen wunderbaren Jungen alleine großgezogen habe, der zwar in Schulwissen nicht der beste ist, aber ein wunderbarer Mensch mit tiefen Wissen und Interesse an Leben, Glauben und Religion.

Wann hast Du Dir das letzte Mal ein Kompliment aus vollem Herzen gemacht? Mir selbst? Hmmm, naja, eher innerlich vielleicht, vor zwei Wochen, als mein Sohn seine Nachprüfung bestanden hat, da hab ich mich selbst gelobt, so brav mit ihm gelernt zu haben.

Wann hast Du einem Anderen das letzte Mal ein Kompliment aus vollem Herzen gemacht? Das ist leichter, immer wieder, das letzten Mal der hübschen über 80 jährigen Dame, die so wache lustige Augen hatte.

Wann hast du jemanden das letzte Mal ein Kompliment gemacht? Mach es! Auch oder gerade deinen Nahestehenden! Die vergisst man oft, weil sie eh immer da sind… aber ich weiß aus eigener Erfahrung, es kann sehr schnell vorbei sein und du dann die Chance nicht mehr hast.

Und: Wohl noch wichtiger, vergiss dich selbst nicht mit den Komplimenten! 🙂

 

So und hier noch für euch der Fragebogen zum Ausdrucken und gemütlich am besten Abends im Kerzenschein Ausfüllen:

Fragebogen 85 Fragen pdf