Nackt sein

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Zieht euch aus liebes Volk, macht euch nackig.

Kennt ihr das Gefühl nackt in einen See zu springen und zu schwimmen? Wenn nicht oder schon sehr verblasst, wieder machen!!! Geheimtipp, Tretboot mieten, raus in die Mitte vom See, und rein ins Wasser, dann sieht einen keiner. Gefühl der Freiheit, übermäßig.

Barfuß gehen. Barfuß laufen. Durch Wiesen, Wälder, Schotter. Mein Favourite ist aber Asphalt, nach warmen Sommerregen. Spüren, den Boden, das Wasser der Pfützen auf der Haut. Unsere Körper brauchen Luft. Die sind nicht für ständig eingequetscht sein gemacht. Wenn man ein bisschen achtet, hört man das auch genau, wann der Körper was will.

Beim Barfuß laufen werden die Fußreflexzonen stimuliert, somit wirkt es sich positiv auf den gesamten Körper und Organe aus. Zudem fühle ich mich gleich wieder positiver gestimmt, wenns mir mal mies geht, vielleicht weil es uns mit Mutter Erde verbindet. Erdet. Zentriert. Fokussiert.

Barfuß laufen vermag sogar die meisten Fehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen zu korrigieren!!!

Dazu find ich ganz wichtig auch öfters mal ganz nackig zu sein.

Speziell die Intimzone freut sich nachts  mal atmen zu können, so können sich Bakterien weniger vermehren! Man schläft außerdem nackig besser, weil man im Schlaf niedrigere Temperaturen braucht und glaubt man diversen Artikeln, hält oder macht es schlank. 😉

An die Frauen, bitte auch den BH zuhause öfters weglassen, besonders die Bügel-Bhs. Es gibt Frauen die schlafen sogar mit BH. BITTE NICHT! Ob es nun stimmt oder nicht dass BH tragen auch das Brustkrebsrisiko erhöht konnte ich nicht ergooglen, es gibt eine Studie die es beweist, eine andere die es widerlegt. Mit Sicherheit schränkt der BH aber die Lymphdrainage ein, was schon mal nicht toll sein kann. Laut einem französischen Sportmediziner ist aber nichts Wahres dran daß der BH den Busen davon abhält zu erschlaffen. Im Gegenteil, das Brustgewebe straffte und festigte sich bei den BH-losen. Wie er das feststellte? Er hat 15 Jahre lang Brüste vermessen. Allerdings nur Brüste junger sportlicher Damen mit kleineren Oberweiten. 😉

Und weil wir ja leider/ oder zum Glück nicht immer nackig rumlaufen können oder sollten, noch ein paar Ideen zum Kleiderkauf. Kauft weniger, dafür qualitativ hochwertigere Sachen. Ich bevorzuge Naturfasern mit pflanzlichen Ursprung wie Baumwolle, Leinen und Chemiefasern natürlichen Ursprungs wie Viskose. Meine neusten 2 Lieblingstops sind aus Modal, dieser Stoff wird wie Viskose aus Holz hergestellt, jedoch mit einem anderen Verfahren. Modal ist ein bisschen fester, trocknet schneller und fällt sehr schön, wie ich finde.

Achtung beim Schuhkauf. Hier ist es noch wichtiger auf Qualität zu achten. Da falsche Schuhe über einen längeren Zeitraum getragen, Schäden am ganzen Bewegungsapparat anrichten können! Wichtig hierbei ist die Abwechslung, verschiedene Absatzhöhen, mal Barfuß, nicht jeden Tag der gleiche Schuh (wegen den Bakterien). Natürlich brauchen wir auch nicht auf High Heels oder modische Schnäppchen zu verzichten, der Spaß soll ja nicht zu kurz kommen, aber vielleicht dann auf a paar Stunden Tragezeit beschränken.

So viel für heut ihr Nackedeis, schönes blankziehen noch! 😉

Und ja! ich freue mich über Kommentare, Ideen, Verbesserungsvorschläge, Pros und Kontras was auch immer!

 

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Yoga

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Yoga hält mich gefesselt…schon 2, 3 Jahre. Meine erste richtige Yogastunde hatte ich bei einer faszinierenden Frau, gebürtige Mexikanerin. Sie strahlt was wunderbares aus, sie strahlt. Ihre Energie, ihre Präsenz, ihre Ruhe. Ich wollte das auch, so sehr. Das war mein erster Schritt zum Yoga. Nach einigen Jahren Qi Gong wechselte ich nun zu Yoga Stunden.

So sehr ich durch Qi Gong zu Ruhe und Kraft fand, so sehr war ab da an das Yoga faszinierender, mehr Bewegung mehr Dehnung, aktiver, jünger.

Yoga ist eine indische philosophische Lehre, die körperliche und geistige Übungen umfasst. Die Asanas sind die bekannten körperlichen Übungen, Meditationen und Atemübungen sind bei unseren Yogastunden immer auch Fixpunkt. Der Meditation im speziellen möchte ich einen eigenen Artikel widmen, da sie für mich einen sehr hohen Wert hat und in der schnellen körperlichen sportlichen Gesellschaft noch unterschätzt wird.

Zum Glück hab ich durch Zufall eine weitere wunderbare Lehrerin gefunden, die nur 5 Gehminuten von mir in einer Pfarre unterrichtet. Das ist so angenehm und der Schweinehund hat gar keine Chance. Ich freue mich immer auf die Stunde (bzw. sind es 1,5 h mit anschließendem gemeinsamen Teetrinken und plaudern). Mein Sohn meinte mal, ich sei so lieb wenn ich vom Yoga heimkomme. Ja bestimmt, tiefenentspannt und das spürt natürlich auch er.

Eine einfache Übung/ Stellung hat mich von Anfang an gefesselt und so viel gegeben. Die Kindchenstellung oder Garbhasana. Eigentlich liegt man nur zusammengekauert auf der Matte, aber doch so wie man sonst nicht liegt und man kann sich mit der Stellung so viel Liebe selbst geben. Es ist eine unheimlich tröstende Position.

Die wohl bekannteste Bewegungsabfolge ist der Sonnengruß. Er lässt sich schnell im Leben integrieren und es reicht schon 10 Minuten Zeit. Der Sonnengruß aktiviert Körper, Geist und Seele. Verdauung wird angeregt, durch die Aufwärts-Bewegung der Hände wird dem Kopf gleich „Freude“ zugerufen.

Yoga hat unzählige positive Eigenschaften auf Körper und Geist, viele davon wissenschaftlich bewiesen. Unser Gedächtnis wird verbessert, der Hormonhaushalt ins Gleichgewicht gebracht, dadurch hat Stress weniger Chance, unser Immunsystem wird stabiler, man entwickelt ein gutes Körpergefühl und stärkt den gesamten Bewegungsapparat, keine Chance den Rückenschmerzen…

Ich auf jeden Fall schreite durch Yoga aufrechter, achtsamer, gelassener und selbstbewusster durchs Leben.

Namaste

ist dann der Gruß zum Abschied (wörtlich „Verehrung dir“) und man faltet die Hände senkt den Kopf und dankt damit sich selbst, dem Lehrer und den Mit-Yogis für die Zeit die man sich und dem eigenen Körper Geist und Seele geschenkt hat.

Die Mexikanerin Ariadna Castorena hat eine eigene Homepage und einen tollen Blog über Yoga und Ayurveda http://ariadnacastorena.com/

Für Interessierte, die Stunden von denen ich sprach finden in Salzburg Gnigl immer Dienstag abends um 17:45 statt. Für genauere Infos bitte kurze Mail.

Kinesiologie

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Einer der wohl wichtigsten Punkte für mich in dem ganzen Prozess war der Gang zur Kinesiologin, vielleicht auch für dich? Jahrelang versuchte ich mit Hilfe von Selbsthilfebüchern und auch Videos oder Webinaren an mir zu arbeiten, sodaß mein Leben leichter und wunderbarer wird. Aber jetzt war da diese hohe schwarze Mauer und ich musste einen Weg finden diese zu überwinden.

Der erste Schritt und auch der schwierigste war mir einzugestehen, daß ich alleine nicht mehr weiterkomme. Ja ich brauche Hilfe!

 Die Kinesiologin die ich dann im Internet gefunden habe war mir auf Anhieb am Telefon schon sympathisch und sie meinte es sei normal, daß ich nicht mehr weiterkomme. Es sind manche Glaubenssätze (wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich darf nicht glücklich sein“) in unserem Unterbewusstsein so tief verankert, so tief kann man selber gar nicht buddeln. Mit Hilfe von verschiedenen Methoden aber kann sie mir dabei helfen, diese Blockaden und falsche Glaubenssätze aufzuspüren, schauen woher, von wem sie kommen, sie diesem Menschen energetisch zurückzugeben oder aufzulösen.

 Ein Kinesiologe wird zuerst mit dir ein längeres Gespräch führen. Warum bist du da? Was willst du ändern? Mit wem oder was hast du Probleme? Eventuell wird er mit dir einen neuen Glaubenssatz erarbeiten. Diese Therapeuten arbeiten mit dem sogenannten Muskeltest. Die Erstreaktion unserer Muskeln, die angeblich nicht beeinflussbar ist, gibt Aufschluss darauf wo es hackt. Zum Entstressen der Themen stehen dann das Pendel, farbige Brillen oder das Ausklopfen der Meridianpunkte zur Verfügung. Welche der 3 Methoden die richtige ist, verraten wieder deine Muskeln.

 Ich weiß nicht genau wie das Ganze funktioniert, aber JA es funktioniert!!! Während der Sitzung konnte die Therapeutin so vieles erkennen, das nahm mir die Zweifel. Und daß sich da ganz viel tut, verriet mein Körper dann nach dem Entstressen der Themen durch Tränenausbrüche und Zittern am ganzen Körper. Diese Reaktionen sind normal und sollten auf keinen Fall zurückgehalten werden.

 Tränen säubern unseren Geist, sie waschen nicht mehr brauchbares weg. Sie reinigen das Auge und die Seele. Wir sehen wieder klarer.

 Wir gehen zum Arzt wenn wir körperliche Schmerzen haben, warum lassen sich nur die wenigsten von uns auch bei psychischen Wehwechen helfen. Vor allem wo wir doch mittlerweile auch wissen, daß viele Krankheiten durch den Geist ausgelöst werden. Eine Sitzung kostet bei der Kinesiologin nicht viel mehr als ein Friseurbesuch mit Waschen, Färben, Schneiden aber du hast viel länger was davon. Und nein, nicht nur du hast was davon wenn du ordentlich in dir aufräumst. Dein Umfeld profitiert davon, deine Kinder, die Kindeskinder und sehr wahrscheinlich auch die Ahnen und Urahnen.

 Schon nach der 2. Sitzung meinte diese Therapeutin, eine wunderbare Frau, das wärs, es ist aufgeräumt. Auch mein Gefühl war mehr als gut, yeeeesssss!

 Natürlich ist auch jetzt nicht immer nur Sommer, Sonnenschein und Schokolade.

Aber ich hab einen neuen Weg eingeschlagen, einen komplett neuen Weg. Ein Weg den wundervolle Blumen schmücken, Schmetterlinge begleiten mich, aber da und dort sind auch Dornenbüsche und Felsen und das ist gut so. Denn Leben heißt Lernen.

Hier noch der Link zu meiner Kinesiologin/ Lebensberaterin: Alexandra Kurz

Berührungen

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Berührungen berühren, sie beruhigen, bringen Friede mit sich, Einheit, sie trösten, bestärken und wärmen uns.

Alles ist gut in dem Moment. Du bist nicht alleine. Wir können alles schaffen.

Egal wen wir zärtlich berühren, ob es nun das geliebte Kind ist, der eigene Hund, die Nachbarskatze, die Schwester, einen guten Freund oder auch „nur“ eine/n Bekannte/n. Mancheiner umarmt gern Bäume, ich gebe es zu, auch ich habs probiert ;).

Ganz besonders intensiv ist natürlich die Berührung des Partners, der großen Liebe. Hier schaffen wir es Berührungen sehr tief gehen zu lassen. Zu verschmelzen. Zeitlos. Atemlos. Spüren. Das männliche und weibliche das zusammengehört verschmilzt für Augenblicke und wir fühlen uns ganz, sofern wir es zulassen.

Genau das fehlt oft in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft. Zeit, lassen, sein lassen, zulassen. Beziehungen nicht zu schnell fallen lassen. Sich wieder einlassen, Berühren, mit den Händen und mit dem Herzen.

Genauso schwierig das Akzeptieren des Allein seins. Auch ohne Partner sich ganz zu fühlen.

Besonders für all die Singles da draußen, schaut, daß ihr zu Berührungen kommt, wie auch immer. Eine Umarmung wirkt scheinbar erst richtig gut ab 20 Sekunden, verlängert die Umarmungen, seit herzlich, im Notfall bucht eine Massage. Ich umarme mich manchmal selbst, nicht lachen jetzt 😉 die Sonne und den Wind auf der Haut spüren, die Tropfen der Dusche, danach schön einölen. Wie auch immer.

Wir Menschen brauchen Berührungen, damit es uns gut geht, nicht nur das, sie sind lebensnotwendig. Grausame Experimente mit Babys zu Zeiten Kaiser Friedrich II bewiesen dies. Um herauszufinden welche Sprache die Säuglinge sprechen würden, wenn keiner mit ihnen spricht wurden sie nur gestillt und gebadet. Bis auf den Säugling dessen Bettchen am nächsten an der Tür stand, der dadurch ab und an Streicheleinheiten der Putzfrau erhaschte, starben angeblich alle.

Ein Experiment in den 50er Jahren dann von Harry Harlow mit Rhesusbabyaffen zeigt, daß das Kuscheln mindestens genauso wichtig ist wie die Futtergabe. Nur mit Drahtgestellmutter, an der sie trinken konnten wurden sie extrem verhaltensauffällig. Die Affen, die zusätzlich eine kuschelige mit Handtuch überzogene und affenähnliche Puppe im Gehege hatten, erging es da schon besser.

Also, schönes kuscheln noch!

Tanzen

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Tanz… für mich der Inbegriff von Freiheit, Lebensfreude, Leichtigkeit. Gefühle die leider eine Zeitlang in meinen Leben eher selten waren. Von Sorgen und Gedanken überschattet.

Was gibt es besseres als ausgelassen zu tanzen in dem Glauben nicht beobachtet zu werden. Momente an denen einen die Musik, die Schwingung, der Takt gefangen nimmt. Man das Außen vergisst und eins wird mit den Klängen mit sich im Reinen. Alles in einem.

 In der Therme damals allein las ich in der Happinez einen mehrseitigen Beitrag über den 5-Rhythmen-Tanz von Gabrielle Roth. Es ist eine Bewegungsmeditation in der Abfolge

Fließendes FLOWING

Kraftvolles STACCATO

Ekstatisches CHAOS

Leichtes LYRICAL

Ruhende STILLNESS

Es geht darum mehr Freiheit zu erlangen, durch den Tanz lernen sich selbst zu leben und zu lieben, Gefühle sein zu lassen, sich zu öffnen. Tanz als Therapie, als Ausdruck der Seele. Das Körperbewusstsein und die Selbstwahrnehmung wird gesteigert.

Ein paar Wochen später ein Termin zur OPEN WAVE in Salzburg. Aufregung. Über den Schatten springen. Nie-im-Leben-Aussagen und Gekichere von Freundinnen, klingt so anders, so esoterisch, also wieder alleine, ich will, ich muss, ich kann nicht anders.

Mich erwartet ein Turnsaal, ein DJ und gleichzeitig Lehrer aus Slovenien, viele Frauen, einige Männer von 25 -55 Jahren, manche, wie auch ich in weiten bunten Thailandhosen, manche in normalen Sportoutfits, aber auch Jeans. Trinkflasche Handtuch. Hochnervös. Einige dehnen/ räckeln sich schon am Boden. Ein bekanntes Gesicht, so ein Glück, Unsicherheit mit Smalltalk überspielen und an den Rand setzen bis der Lehrer eine kurze Einführung gibt.

Eine Aufgabe Teile seines Körpers die Führung zu überlassen, erst nur die Beine, später die Hüfte, der Rücken, die Arme der Kopf. Später soll man im Minuten-Rhythmus mit verschiedenen Partner tanzen.

Man bewegt sich zu zweit, wird eins, tiefe Augen-blicke in die Seele ohne mit demjenigen Menschen je gesprochen zu haben, meist keine Berührung außer man möchte, dennoch berührt es mich zutiefst.  Ich fühle mich so verbunden mit denen, mit mir, mit der ganzen Welt, ich spüre nur Liebe.

Ich wachse mit den großen weiten öffnenden Bewegungen und dies überträgt sich in den Alltag, ich traue mir viel mehr zu, stehe wieder mitten im Leben.

Am Ende der 2 Stunden sind meine anfänglichen Ängste und Blockaden verschwunden, ich bin eins mit der Musik, das Gefühl bleibt noch Tage danach, groß, aufrecht, befreit, dankbar, wunderbar, bewegt, zufrieden, eins.

Ich bin über einen riesen Schatten gesprungen und wurde mehr als belohnt.

Schreiben

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Mein erstes Tagebuch bekam ich mit 6 Jahren, seitdem hab ich sicher 10 vollgekritzelt.

Es tut gut zu schreiben.

Die Gedanken raus aus dem Kopf rauf aufs Papier.

nicht mehr festhalten.

Loslassen und während dem Schreiben wird vieles klarer.

Die Gedanken kreisen oft ständig, Lösungen scheinen weit entfernt.

Am Papier gewinnt alles an Struktur.

 Ich schreib manchmal in ein Frauenforum auf Facebook oder öfters einer lieben Freundin ein Email , wenn mich Probleme quälen oder ich nicht weiterweiß. Und immer wieder erstaunt es mich, dass mir während des Schreibens schon so viel klar wird, sodass ich nicht mehr sehnsüchtig auf Antworten warte.

Wie in vielen Büchern beschrieben, wie zb. „Wunsch ans Universum“ von Bärbel Mohr oder „Werde verrückt“ von Veit Lindau bin auch ich der festen Überzeugung dass wir unsere Zukunft durch unser Denken und unsere Einstellungen stark beeinflussen.

 Daher nehmt euch ein kleines Büchlein und fangt an zu schreiben wie ihr euch euer Leben in den nächsten Jahren vorstellt. Unbedingt in der „Ich-Form“ und „Jetzt-Form“.

Malt es euch aus in den schillerndsten Farben.

Alle Aspekte betreffend, Liebe, Freunde, Beruf, Wohnsituation, Einkommen, Hobbies.

Was hast du? Wie bist du? Was tust du, mit wem?

Macht es wenn ihr gut gelaunt seid und nehmt euch Zeit dafür. Ohne Zweifel ohne Ängste. Einfach mal herumspinnen und das Leben ausmalen in Regenbogenfarben, es wird sicher viele Seiten ausfüllen und das ist sehr gut so.

Ja man kann dann noch weitere Schritte zur Erfüllung der Vision unternehmen, aber ich garantiere euch, dass sich allein durchs niederschreiben und wieder durchlesen in eurem Leben so einiges tun wird.

Ein wunderbarer Start in DEINE WUNDERBARE ZUKUNFT.

Alleine ins Kino

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Über welcher Herausforderung/ Aufgabe soll ich als erstes Schreiben?

Ok ich starte mit meiner ersten kleinen Challenge. Ich ging allein ins Kino. Ja, klingt sehr banal, aber! Schon der Schritt, was will ich tun, was mach ich heut wird oft von der Frage begleitet mit wem und dann muss das „was mach ich heut“ auch mit dem „was will der Andere heut machen“ zusammenpassen.

Daher einfach mal nicht mit anderen verplanen, sondern einen Tag/ ein Wochenende einfach nur machen was man will. Das ganze Erleben fühlt sich anders an. Für mich nicht einfach. Schauen die Leute? Was denken die Leute über mich? Unsicherheit? Steh ich herum bis der Film startet? Setze ich mich hin… ich entschied mich in Prospekten zu blättern, damit meine Unsicherheit nicht so auffiel. Aber? Was ist wenn die Unsicherheit auffällt. Nichts, es kann nichts sein, jeder fühlt sich mal unsicher, es ist ok!

Im Laufe des Abends konnte ich es immer mehr genießen. Ich entschied welcher Film in welchem Kino zu welcher Zeit. Ich entschied welche Knabberei, welches Getränk. Ich entschied wo ich sitzen wollte.

Ganz ehrlich, so unter uns, teilweise hatte ich das Gefühl ich habe verlernt, zu spüren was ich will.

Verzweifelt versuchte ich es anderen Recht zu machen, bzw. das zu wollen und zu tun das das Außen, die Anderen hoffentlich für Gut befanden.

Ich weiß nicht, keine Ahnung, entscheide du…

waren meine Lieblingsaussagen.

Und irgendwann weiß man wirklich nicht mehr was man selber möchte.

Der Heimweg zu Fuß durch die Stadt fühlte ich mich erhoben, glücklich, frei! Ein winziger Schritt für die Menschheit, ein riesen erster Schritt für mich in die richtige neue Richtung. Zurück zu meinem Herzen. Ich dürfte wohl gestrahlt haben, denn ich erntete einige lächelnde Blicke.

Die Woche danach war ich allein in der Therme, wunderbar entspannend. Was fällt euch noch ein? Schreibt mir gerne einen Kommentar! Alleine Essen gehen abends? Ausgehen?

Also überleg auch du, was willst du machen? Warte nicht dass jemand mitmacht. Mach es. Auch wenn du über deinen Schatten springen musst, oder gerade wenn du das tun musst. Es macht dich stärker. Und weißt du was? Wenn ich jetzt unter Menschen bin, oder mit Freunden unterwegs bin, fühlt sich das auch besser an, weil ich weiß was ich will und keine Scheu mehr habe dies kundzutun.